30.09.2014

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Jedermann - Die Rockoper
von Wolfgang Böhmer , Peter Lund und Hugo von Hofmannsthal

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von Rainer Bielfeldt , Carsten Golbeck und Irmgard Keun

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Der lange Weg des Lukas B.
von Willi Fährmann

König Artus und sein Zauberer
von Willi Fährmann

Kind aller Länder
von Irmgard Keun

Kebab Connection
von Anno Saul

Karneval
von Jordi Galceran

Ich falle
von Johanna Emanuelsson

Hans im Glück
von Katrin Lange

Gertrud goes Korea
von Ekat Cordes

Gärtner sterben stets im Herbst
von Rainer Volker Larm

Der fremde Blick oder Der Schacht
von Christian Lollike

Adieu, Herr Minister
von Jordi Galceran

Die Drei von der Stammzelle
von Tom van Hasselt

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
von Thomas Zaufke , Katrin Lange und Edith Jeske

Drei - ein Musical für zwei
von Tom van Hasselt

Dr. Ich
von Tom van Hasselt

Come Back
von Stefanie Gerhold

Clivia
von Nico Dostal

Cancun
von Jordi Galceran

Billy (brüllende Tage)
von Fabien Cloutier

Das Bekenntnis eines Masochisten
von Roman Sikora

Paradiso
von Lida Winiewicz

Hedwig and the Angry Inch
von Stephen Trask und John Cameron Mitchell

Peter Pan
von Mark Charlap und Jule Styne

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
von Uli Jäckle und Karel Svoboda


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Sivadier, Jean-François

Der Schauspieler und Regisseur Jean-François Sivadier wurde am Théâtre National in Strasbourg ausgebildet und hat u.a. mit Daniel Mesguich, Christian Rist und Dominique Pitoiset zusammengearbeitet. Ihn verband eine enge Freundschaft zu Didier-Georges Gabily, dessen Inszenierung des "Don Juan" von Sivadier 1996 am Théâtre National de Bretagne in Rennes nach Gabilys Tod übernommen und vollendet wurde. Im gleichen Jahr inszenierte Sivadier sein Stück Orchesterprobe, Traviata, III. Akt, das in der Folge über 200 Mal in Frankreich aufgeführt wurde.

 

Orchesterprobe, Traviata, III. Akt

(Italienne avec orchestre)
Schauspiel im Orchestergraben
Deutsch von Pascal Paul-Harang und Michael Quast
2D, 2H
UA: 1996, Le Cargo Grenoble
DSE: 20.11.2003, Theater Lübeck

Eigentlich ist Oper ganz einfach, es steht ja alles in den Noten. Der Rest ist Ansichtssache, und Ansichten gibt es meist so viele wie Leute an einer Opern- Aufführung beteiligt sind – und das sind nicht wenige. Nachdem das Publikum als Orchester im Graben Platz genommen hat, erlebt es die Höhen und Tiefen einer Orchesterprobe, Traviata, III. Akt und lernt mit Diva, Dirigent, Regisseur und jungem Mezzosopran mitzufühlen. Da gilt es, harte Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Oper ist das Medium des Überflusses und des Irrationalen, das prägt die Menschen, die Oper machen. Wer sich täglich in einer Welt bewegt, in der ein ständiger Überfluss extremer Gefühle den Sieg über die Logik davon getragen hat, der kann schon mal sehr emotional werden. Vor allem wenn er das Monopol auf hohe Töne hat. Was aber wäre die Oper ohne all das? Ohne die anbetungswürdigen Diven, die besessenen Dirigenten und Regisseure, die Träume vom hohen C und der großen Karriere? Ohne die Töne, die mühelos jede Logik aushebeln? Eine längst untergegangene Kunst.

Orchesterprobe, Traviata, III. Akt wurde unter dem Titel "Verständigungsprobe mit Orchester" am Theater Lübeck erstmals in deutscher Sprache aufgeführt und hat beim Publikum Kultstatus erreicht. Seit der Premiere waren alle Vorstellungen ausverkauft: "Die 'Orchesterprobe' ist ein reines Vergnügen mit ernstem Hintergrund. Ein Stück für Menschen, die das Theater lieben – und für die Menschen, die Theater machen." (Lübecker Nachrichten)

Seit seiner Uraufführung im Jahre 1996 wurde Orchesterprobe, Traviata, III. Akt über 200 Mal in Frankreich in unterschiedlichen Produktionen aufgeführt. Das Stück wurde durch den Autor überarbeitet und liegt nun in neuer Übersetzung von Pascal Paul-Harang und Michael Quast vor.

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