14.02.2016

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UA: "Wir sind die Neuen" von Ralf Westhoff am Theater Heidelberg
"By the way, wenn ihr damals ein bisschen flotter gewesen wärt, dann müssten...

ÖE und mehr: "Die Lüge" am Theater Phönix in Linz, "Vater" am Theater in der Josefstadt und am Schauspielhaus Bochum
Im Februar freuen wir uns gleich über drei Premieren von Stücken des...

Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg an "Mädchen wie die" von Evan Placey
Wir freuen uns sehr, dass der Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg in diesem...

Neu bei FBE: "Bestimmt wird alles gut" von Kirsten Boie / Klett Kinderbuch
Im Klett Kinderbuch Verlag ist mit Bestimmt wird alles gut ein besonderes...

DE: "Zersplittert" von Alexandra Badea am Schauspiel Hannover
Am 07. Februar 2016 findet am Schauspiel Hannover die deutsche Erstaufführung...

Neu bei FBE: "Freiheit" von Volker Schmidt
Nana und Mark, seit einiger Zeit ein Paar, sind typische Vertreter jener...

Neu bei FBE: "Einstein – Das Musical" von Stephan Kanyar und Maren Scheel
Albert Einstein – eine Legende schon zu Lebzeiten. Er revolutionierte die...

Neu bei FBE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström
Ein dunkler Wald. Ein kleines Mädchen stapft einsam durch tiefen Schnee, es...

Neu bei DESCH: "Ein Freund von früher" von Peter Buchholz
Sarah und Marc haben ein stabiles Leben aufgebaut. Doch eines Tages sitzt in...

"Der Kongress tanzt" an der Volksoper Wien
Die Volksoper tanzt! Am 20. Februar feiert die Volksoper, Wien Premiere von...

"Can-Can" in Baden bei Wien
"Ganz Paris träumt von der Liebe" – Can-Can, neben Kiss Me, Kate Cole Porters...

Zum Wiederentdecken: "Sugar Dollies" von Klaus Chatten
"This wildly satirical comedy bursts with ideas. Klaus Chatten´s mordant...


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Bild von Jörg IsermeyerIsermeyer, Jörg

Jörg Isermeyer, 1968 in Bad Segeberg geboren, zog vor seinem Studium der Psychologie, Soziologie und Pädagogik als Straßenmusiker durch Europa. Nach dem Abschluss folgte ein Lehrauftrag für Improvisations- und Straßentheater an der Georg-August-Universität Göttingen. Heute lebt er als freischaffender Künstler in Bremen und arbeitet als Autor, Theaterpädagoge, Regisseur, Schauspieler, Musiker und Komponist.

Für sein Kindertheaterstück Ohne Moos nix los erhielt er den Berliner Kindertheaterpreis 2009. Das Stück wurde im Oktober 2010 am Berliner GRIPS-Theater erfolgreich uraufgeführt. Im Frühjahr 2014 erscheint bei Beltz & Gelberg der Jugendroman "Alles andere als normal", der auf dem Theaterstück basiert. Das Buch ist für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert. 2012 erschien das Kinderbuch Die große Suche beim Gabriel/Thienemann-Verlag, zu dem er ein Kinderstück vorgelegt hat.

Außerdem bearbeitete und inszenierte er Jutta Richters Kinderbuch Der Hund mit dem gelben Herzen für das Rocktheater Dresden und schrieb u. a. Musik und Liedtexte für "Hier geblieben!", das 2005 am GRIPS-Theater uraufgeführt wurde.

Weitere Kindertheaterstücke sind im Programm des Verlags Autorenagentur vertreten.

Auszeichnungen:

2011: Nomination für den Mülheimer KinderStückePreis mit Ohne Moos nix los
2009: Berliner Kindertheaterpreis 2009 für Ohne Moos nix los

 

Ohne Moos nix los

Ein Stück mit Musik für Kinder ab zehn Jahren
2D, 3H
UA: 27.10.2010, Grips Theater Berlin

Der Alltag der Familie Wolff steht unter schlechten Sternen. Vom abwesenden Vater kommt kein Unterhalt, das Amt verweigert Zuschüsse und die alleinerziehende Mutter plagt sich als Kassiererin mit Überstunden. Nur selten ist sie daheim. Kein Wunder, dass die elfjährige Jule sich da nicht wohlfühlt und in ihre eigene Welt flieht: Am liebsten verbringt sie ihre Zeit auf der Straße und erfindet Geschichten zu Passanten, denen sie heimlich quer durch die Stadt folgt – sogar dann, wenn sie in der Schule sein müsste. Doch die Schule ist für das Mädchen ebenfalls kein Paradies. Zum Glück kann ihr großer Bruder Tim großartig Entschuldigungsschreiben fälschen, auch wenn er sonst nichts auf die Reihe kriegt.

Ganz anders bei Lukas: Sein Leben verläuft in geordneten Bahnen, Geldnöte kennt er nicht und die Schule ist für ihn ein Leichtes. Nur manchmal nervt seine Mutter. Aus Langeweile beamt er sich ins Star-Wars-Universum. Als er Jule auf einer ihrer Verfolgungsjagden trifft, lässt er sich zögernd auf ihr "Straßenkino" ein und zieht mit ihr durch die Stadt. Gemeinsam kommen sie dabei einer Bande von Fahrraddieben auf die Schliche. Die beiden sehen sich schon als echte Krimi-Helden, als Tim am Ort des Geschehens auftaucht – mit einem gestohlenen Bike. Und plötzlich ist das Spiel vorbei und im Hause Wolff auch ohne Moos mächtig viel los ...

Die wachsende Kluft zwischen armen und reichen Kindern in Deutschland war 2009 Thema des Autoren-Wettbewerbs Berliner Kindertheaterpreis, den Jörg Isermeyer mit diesem Text gewonnen hat. Das Stück für Kinder ab zehn Jahren ist nicht nur ein "lehrreicher, aber erfrischend unpädagogischer Spaß für Jung und Alt", sondern vor allem "ein knackiger Krimi für Kids". (Berliner Morgenpost) Der Theatertext wurde 2011 für den Mülheimer KinderStückePreis nominiert.

Im Frühjahr 2014 erschien die Geschichte als Jugendroman bei Beltz & Gelberg unter dem Titel "Alles andere als normal". Das Buch war für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert und wurde mit dem Leipziger Lesekompass 2015 ausgezeichnet: "Wunderbar dialogisch erzählte Reality-Story, die auch Eltern den Spiegel vorhält!", so die Leipziger Jury.

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