19.11.2017

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Bild von Anja TuckermannTuckermann, Anja

Geboren 1961 in Selb. Aufgewachsen in Berlin, wo sie heute noch lebt. Im Zuge ihres Engagements in der feministischen Mädchenarbeit gründet Anja Tuckermann die Zeitschrift Tigermädchen – Geschichten und Gedichte von Mädchen. Von 1988 bis 1992 arbeitet sie als Redakteurin beim RIAS-Kinderfunk und ist danach weitere fünf Jahre als freie Redakteurin und Autorin für den Kinderfunk beim Deutschlandradio Berlin tätig. 1988 erscheint ihr erster Roman Mooskopf beim Luchterhand Literaturverlag. Seitdem ist Anja Tuckermann als freischaffende Schriftstellerin und Journalistin tätig. Seit 1993 leitet und organisiert sie Schreibwerkstätten, Lesereihen und Seminare für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, u. a. am Staatstheater Stuttgart, für das Goethe-Institut in der Türkei, in Indien, in Jugendkunst- und Kulturzentren und Schulen in Deutschland und der Schweiz, für die Akademie der Künste, in der LiteraturWERKstatt sowie bei LesArt in Berlin. Mit ihrer Prosa sowie mit ihren Theaterstücken wurde Anja Tuckermann für zahlreiche Preise nominiert. Für "Denk nicht, wir bleiben hier" wurde die Autorin 2006 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

 

Palmström, Korf und Kunkel

1D, 2H

Anja Tuckermann hat sich von Morgensterns Gedichten zu einem herrlich skurrilen Theaterstück mit drei clownesken Figuren inspirieren lassen. Die schelmische Anarchie der Clowns wendet sich dabei mit überraschender Effizienz gegen Bürokratie und reines Nützlichkeitsdenken im Arbeitsmarkt. Die Langzeitarbeitslosen Palmström, Korf und Palma Kunkel sind ebenso liebenswürdig verschroben wie unvermittelbar. Im Flur des Arbeitsamtes warten sie darauf, dass Ihnen endlich jemand eine sinnvolle Beschäftigung gibt - vergebens. Statt weiterhin auf den Zettel mit ihrer Wartenummer zu starren, tun sie sich zusammen und suchen sich selbst Sinn und Arbeit für die Zukunft. Zuerst zieht Korf bei Palmström ein und als sich mit der bezaubernden Palma Kunkel die kleine Truppe vervollständigt, ist kein Halten mehr: Immer fantasievoller werden ihre Ideen und Erfindungen, die mit hingebungsvollem Ernst und kindlicher Leichtigkeit vorangetrieben werden. Nun gilt es nur noch die Visionen ihrer "Gesellschaft zur Rettung der Lebensfreude" durch eine große Feier aus Palmströms Privatwohnung in den öffentlichen Raum hinauszutragen.