30.07.2010
Warum heiraten? - "Meine tolle Scheidung" in Dortmund
Am 29. Juli öffnet sich der Vorhang für Meine tolle Scheidung von Geraldine...
Berauschend: "Dracula" bei den Ettlinger Schlossfestspielen
Seit dem 24. Juni verbreitet Dracula von Karel Svoboda bei den...
Open Air am Ort des Geschehens: "Schwarzwaldmädel" im Hochschwarzwald
In der außergewöhnlichen Kulisse der Hochfirstschanze Titisee-Neustadt tanzt...
Aufgesattelt: "Im Weißen Rössl" als gewitztes Sommerspektakel
Fast 80 Jahre ist sie alt, Ralph Benatzkys Revueoperette Im Weißen Rössl. Von...
Verzaubert und verhext: "Zauberer von Oss" auf dem Hexentanzplatz
Von Zauberern und bösen Hexen, mutigen Mädchen und kleinen Hunden erzählt uns...
Eingestiegen: Auf zur Schweizer Erstaufführung von "Wochenend und Sonnenschein" in Meggen!
Im Mai 2009 feierte das Musical Wochenend und Sonnenschein seine Uraufführung...
Willkommen, Bienvenue, Welcome: "Cabaret" im Berliner Tipi und unterm Sternenzelt
Willkommen zum Cabaret! Gleich zwei Mal öffnet sich der Vorhang des berühmten...
Wal ahoi: "Moby Dick" in Kiel gesichtet!
Noch bis zum 18. Juli 2010 können Sie Moby Dick im Rahmen des Sommertheaters...
Amüsement auf dem Prüfstein: "La Périchole" an der Komischen Oper Berlin
Am 6. Juni feierte La Périchole von Jacques Offenbach unter der Regie von...
Zum Äußersten gedrängt: "Rose Bernd" im Residenztheater München
Im Residenztheater des Bayerischen Staatsschauspiels feiert am 9. Juli...
![]() | Freynik, Karlheinz |
Neben journalistischen Tätigkeiten als Filmkritiker absolvierte Karlheinz Freynik als Mitglied der Gruppe "City Preachers" (Gitarre, Mundharmonika, Saxophon) zahlreiche Auftritte. Seit 1968 ist er als Produzent und Drehbuch-Autor für Film und Fernsehen tätig. Unter seinen Arbeiten finden sich Drehbücher zu Filmen wie "Wax" (2000) und "Panische Zeiten" (1981) sowie für die Fernsehserie "Zwei Münchner in Hamburg" (ZDF, 1985-1989). Außerdem schrieb er Liedtexte u.a. für Marie Laforet, Udo Lindenberg, Gitte Haenning und Judy Winter sowie Bühnenstücke und Musicals. Sein "härtester Erfolg" war, wie er selbst sagt, das Erreichen des Titels "Deutscher Rudermeister" im Doppel-Zweier...
Ein deutsches Urlaubsdrama
Mitarbeit: Michael Heininger
2D, 2H
Urlaubszeit. Entspannen am Meer, Bräunen in der Sonne, einfach mal nichts tun. Alles könnte so schön sein. Doch vor die Entspannung hat der Urlauber die Reise gesetzt...
Karl-Heinz hat eigentlich jetzt schon genug: Während er sich um ein bisschen Ordnung beim Bepacken des Autos bemüht, machen ihm seine Frau Marlies und seine Mutter mit immer weiteren Gepäckstücken und wohlmeinenden Ratschlägen das Leben schwer. Das ändert sich auch nicht sonderlich zu Beginn der anstehenden langen Reise in das Urlaubsparadies Rimini: Mutter nörgelt über zu schnelles Fahren, Marlies meckert über Karl-Heinz’ Verlangen nach einem kühlen Bier zum Kartoffelsalat während der Fahrt, und dann wäre da noch die Frage, ob der Gashahn zu Hause auch wirklich zugedreht wurde. Als sie dann trotz frühmorgendlicher Abfahrt in diversen Staus landen und bei brütender Hitze am Nachmittag noch nicht einmal bis München gekommen sind, ist die Stimmung schnell unter dem flimmernden Asphalt verschwunden.
Sie wird auch nicht sonderlich dadurch gehoben, dass ein Tramper, den Karl-Heinz in einem Anfall von Gutmütigkeit mitnimmt, Marlies schöne Augen macht. Der Haussegen hängt mehr als schief – und die Urlaubstage kommen erst noch. Sollten sie zumindest. Doch als die gebeutelten Urlauber endlich im südlichen Touristenparadies landen und sich zuletzt auch noch mit dem Umstand abgefunden haben, dass das mit dem Hotel auch nicht ganz so geklappt hat, wie sie es sich vorgestellt hatten, wartet eine weitere böse Überraschung auf sie...
In seinem Urlaubsdrama Rimini zeigt der Autor Karlheinz Freynik gekonnt die alljährliche Hölle der Autofahrt in den Sommerurlaub. Es gelingt ihm, durch den Einsatz von Komik und Lokalkolorit ein authentisches, stimmiges Bild zu schaffen, in dem sich jeder mühelos wiederfinden kann, der schon mal bei 50°C gefühlter Temperatur im Stau stand und eigentlich schon längst den Sand der Adria unter seinen Zehen spüren wollte.
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