21.06.980

Aktuelle Nachrichten

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...


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Bild von Anneliese MackintoshMackintosh, Anneliese
© privat 

Anneliese Mackintosh ist Absolventin der Universität von Nottingham und hat einen Master in Creative Writing. 2012 war sie auf der Shortlist des Bridport Short Story Prize, ihre Erzählungen wurden von BBC radio gesendet und in diversen Zeitschriften veröffentlicht. Mackintosh ist Mitgründerin von "Words Per Minute", der beliebtesten literarischen Clubnight in Schottland. Sie lebt in Manchester. So bin ich nicht (Gretas Storys) ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Es war unter den Best Books 2014 in The Guardian, The Herald und The Scotsman und gewann den Green Carnation Prize.


Weitere Informationen zu Anneliese Mackintosh

 

So bin ich nicht (Gretas Storys)

(Any Other Moutgh)
Roman von Anneliese Mackintosh
Deutsch von Gesine Schröder


"Vegetarismus war ein todsicherer Weg, meinen Eltern auf den Sack zu gehen, aber dann, an der Uni, reichte mir das nicht mehr. Vegetarier gab es viele. Vegan, das war noch was."

Greta ist 30 und hat schon einiges erlebt: Depression, Krankheit, Trennung, einen Todesfall. Sie will Liebe, Glück und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der Frau mithalten, die neben ihr auf dem Laufband läuft: "Gut ist das Gegenteil von Großartig". Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken. Sie würde gern für radikale politische Ideen kämpfen und mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. Wie eine Collage erzählt Anneliese Mackintosh dieses Leben voll radikaler Selbsterfahrung und gleichzeitiger Entfremdung, kraftvoll und originell, schonungslos ehrlich und auf eine Weise lustig, dass man meinen könnte, ihr Humor ist Überlebensmittel.

"Greta nennt die Dinge beim Namen. 'Die Trauer hat sie durchgefickt', sagt sie von sich selbst und fragt sich, wie das eigentlich so ist: normal sein. Aber wie soll man schon normal sein in einer so kaputten Welt, die nach Schweiß und Sperma und billigem Rotwein riecht? Ganz bei Trost ist hier keiner. Nicht Gretas suizidgefährdete Schwester, nicht der pornosüchtige Vater, nicht die enttäuschte Mutter. Und so absurd das auch klingen mag: Auf diese Weise ist der Roman doch eigentümlich tröstlich." (Spiegel Online)

Hinweis: Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen.


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