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Aktuelle Nachrichten

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Hauptmann, Gerhart
1862 in Schlesien geboren zählt Gerhart Hauptmann zu den bedeutendsten Vertretern des Naturalismus. Sein umfangreiches Schaffen ausschließlich darauf zu...


Tietz, Michael
Michael Tietz, geb. 1944 in Gleiwitz (Ober-Schlesien), ausgebildeter Schauspieler und Musicaldarsteller, begann seine Bühnenkarriere mit "Hair" in Düsseldorf...


 

Till Eulenspiegel

Des großen Kampffliegers, Landfahrers, Gauklers und Magiers Abenteuer, Streiche, Gaukeleien, Gesichte und Träume
Nach dem Versepos von Gerhart Hauptmann
Für die Bühne eingerichtet von Michael Tietz
Darstellerzahl beliebig
frei zur UA

Die Geschichten vom merkwürdigen Lebenslauf und den grotesken Abenteuern des Till Eulenspiegel gehören zu den literarischen Stoffen aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute vital und bekannt geblieben sind. Gerhart Hauptmann aktualisiert die Volksbuch-Gestalt und gibt ihm eine Doppelrolle als desillusioniert aus dem Krieg heimgekehrter Soldat und als vagierender "Schalksnarr", der der Welt den satirischen Spiegel vorhält und die chaotischen politischen Zustände Deutschlands in den frühen 20er Jahren mit Bitterkeit kommentiert.

Till zieht von Schlesien aus durch Deutschlands Gaue, um die Wahrheit zu finden. Im Laufe seiner Abenteuer wandelt er sich mit archaischer Wortgewalt, stetigen Wechseln zwischen Tragik, Komik, Leidenschaft und deftiger Erotik zu einem einsamen Träumer, Visionär und tiefsinnig fabulierenden Gottsucher.

Hauptmann, der 1914 in der allgemeinen Kriegsbegeisterung den Soldaten patriotische Lieder gesungen hatte, zieht in dem Epos, das von 1919 bis 1927 entstand, die bittere Konsequenz aus dem verlorenen Krieg und den enttäuschten Hoffnungen. Für Michael Tietz begann die Bearbeitung des Werkes unter dem Eindruck des Balkankrieges, auf der Suche nach einem Antikriegsstück.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.