23.10.2018

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Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
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"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
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DSE: "Präsidenten-Suite" am Renaissance-Theater Berlin
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Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
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Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
Am 19. September war die Uraufführung von Effi von Oliver Schmaering und Kay...

Rückblick: "Ein Stein fing Feuer" am Staatstheater Nürnberg
"Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert" (BR): Mit...


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Thomas, Buddy

Buddy Thomas, hauptberuflich Theateragent bei ICM in New York, schreibt in seinem zweiten Leben Theaterstücke. Seinen ersten Erfolg hatte er mit „The Crumple Zone“, eine off-Broadway-Produktion von 2000/01 mit Mario Cantone in der Hauptrolle und Jason Moore als Regisseur. Mittlerweile tourt das Stück nicht nur in den USA, sondern auch in Spanien, Italien und den Niederlanden.

Seine neue Komödie, Der Teufelsplan von Planet Pluto (Devil Boys From Beyond), erlebte seine Uraufführung im Rahmen des New York International Fringe Festivals 2009 unter Beteiligung so renommierter Schauspieler wie Everett Quinton von der Ridiculous Theatre Company, Andy Halliday vom Theatre-in-Limbo und Peter Cormican. Regie führte Kenneth Elliott, Mitbegründer des berühmten Theatre-in-Limbo. Das Stück gewann den Fringe Excellence Award for Best Play.

 

Der Teufelsplan von Planet Pluto

(Devil Boys From Beyond)
Eine Komödie
Deutsch von Peter Torberg
4D, 4H
UA: 23.08.2009, Actors' Playhouse New York
frei zur DSE

Fliegende Untertassen, hinterhältige Reporterinnen, alkoholallergische Hünen und die (große) Liebe starten in Der Teufelsplan von Planet Pluto eine außerirdisch schräge Humorinvasion auf die Theaterbühne.

Ein heißer Sommer 1957. In Lizard Lick, einem sonst eher verschlafen sumpfigem Nest in Florida, schwebt ein unbekanntes Flugobjekt ein und entführt Harry Wexler, Ehemann der in die Jahre gekommenen Südstaatenschönheit Florence Wexler. In die brodelnde Hitze des Sommerlochs schlägt also eine Pulitzer-Preis verdächtige Story ein und für den Chefredakteur der New York Sun Gilbert Wiatt ist eines ganz klar: Eine Top-Story braucht Top-Reporter. Also schickt er die ehrgeizige Mattie van Buren ins außerirdische Rennen. Fotografisch flankiert werden soll sie von dem ihr untreu unliebsam gewordenen Ex-Ehemann und Schluckspecht Gregory Graham. Doch die Konkurrenz im eigenen Haus schläft nicht. Die altgediente Lucinda Marsh will Mattie nicht nur die Männer, sondern auch die verheißungsvolle Story ausspannen. In Lizard Lick steht dem Catfight nichts mehr im Wege und die Stilettos fliegen. Doch für den Privatkrieg bleibt nicht allzu viel Zeit. Seltsame Dinge gehen vor sich. Florence Wexler überrascht durch bizarr knappe Outfits und einen aus dem All heimgekehrten Ehemann, einen muskelbepackten Hünen, der vor Jugend und Potenz nur so strotzt. Ein seltsames Paar, doch für Lizard Lick nichts Außergewöhnliches. Die Männer scheinen neben ihren in die Jahre gekommenen Frauen wie ausgetauscht.
Scheinen? Nein. Es deutet alles auf einen teuflischen Plan hin, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Den weiblichen Erdlingen in Lizard Lick kommt es nicht ungelegen, dass ihre Männer ins Weltall verfüttert worden sind und sie im Gegenzug eine Upgrade-Version erhalten haben. Doch die New Yorker Reporter wollen sie und ihre Ehemännern vom Pluto nicht kampflos siegen lassen. Wer gewinnt den Kampf um die Erde, die beste Schlagzeile und das Herz von Gregory Graham?

Buddy Thomas’ überirdisch originelle Science-Fiction-Horror-Komödie ist ein unerbittlich komischer Angriff auf die Lachmuskeln der Erdlinge. Er ist eine humorvoll parodistische Hommage an ein Kinogenre, das mit Streifen wie „Der Mann, der sein Gehirn austauschte“ „Die Körperfresser kommen“ und „Alien“ über die Jahrzehnte hinweg sein Publikum in fasziniertes Gruseln erstarren ließ. Mit schnellen, schrägen und tabulosen Wort- und absurd überraschenden Handlungswechseln ist Der Teufelsplan von Planet Pluto ein lebendiges und bunt-skurriles Bühnenspektakel.



Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.