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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
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Besse, Daniel
Daniel Besse ist Schauspieler, Regisseur und Autor. Er spielte unter anderem in Inszenierungen von Bernard Sobel, Alain Mollot, Jean Gillibert, François...


Besse, Agnès
Nach dem Studium der klassischen Philologie und Literaturwissenschaft an der Sorbonne, lehrte Agnès Besse zunächst in der Normandie und etablierte zusätzlich...


 

Toutou

(Toutou)
Eine Komödie in sieben Bildern

Deutsch von Annette und Paul Bäcker
1D, 2H

Alex, ein erprobter Krisenberater, hat beim abendlichen Gassi gehen seinen Hund Toutou verloren. Seine Ehefrau Zoé ist verzweifelt und ob seiner Nachlässigkeit erbost zugleich, und so hat er jetzt eine Krise im eigenen Haus zu bewältigen. Beide fangen nun an, nach den Gründen zu forschen, weshalb der stets folgsame und liebe Toutou auf einmal ausgebüchst sein könnte. Bisher war er doch immer hochzufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe. Weshalb also plötzlich diese Flucht? Und während sie nun nach Gründen suchen und ihre Beziehung zu Toutou hinterfragen, kommen sie zu ganz erstaunlichen Ergebnissen, die nicht nur ihre Beziehung zu Toutou, sondern vor allem die eigene Beziehung belasten. In diese konfliktgeladene Atmosphäre platzt nun der langjährige Freund Pavel, um sich wegen der Beziehungskrise zu seiner Freundin bei den beiden auszuweinen. Einen ungünstigeren Moment hätte er nicht wählen können, denn was ist schon der Verlust einer Freundin gegen den Verlust eines Hundes! Aber als Nichthundebesitzer und eigentlicher Hundehasser könne Pavel das ja nicht verstehen. Entrüstet weist der diese Vorwürfe zurück und jetzt ist Krach angesagt - jeder gegen jeden, mit immer wechselnden Konstellationen. Die entlaufene Töle schafft es, daß urplötzlich Dinge zur Sprache kommen, die vorher unter der Decke gehalten wurden. Eine Kampftriole aus Wut und Hass zankt und zickt und aus der Krise wird ein kapitaler Krieg, der in einer Scheidung und Kündigung einer langen Männerfreundschaft zu enden droht.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

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