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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Peter BuchholzBuchholz, Peter
© Stephan Persch 

Nach seiner Schauspielausbildung lebte und arbeitete Peter Buchholz einige Jahre in Großbritannien und hospitierte unter anderem bei Alan Ayckbourn am Stephen Joseph Theatre in Scarborough und an verschiedenen Fringe Theatern in und um London und in Edinburgh.

Als Schauspieler hatte er Engagements an Bühnen in Bielefeld, Frankfurt und Hamburg. Darüber hinaus war er in zahlreichen Film und Fernsehproduktionen zu sehen. In Jutta Brückners auch international beachteten Kinofilm „Liebe, Revolution und andere gefährliche Sachen“ spielte er Bertolt Brecht.

Als Regisseur verfilmte er 2007 gemeinsam mit dem Kameramann Tom Krausz für Arte Elke Heidenreichs Buch „Macbeth Schlafes-Mörder“ mit Nina Petri und Kai Wiesinger in den Hauptrollen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Schauspieler schrieb er Drehbücher und Hörspiele. Seine große Leidenschaft gehört jedoch dem Theater. 2013 wurde sein Stück Konkursmasse erfolgreich am Berliner Schlossparktheater uraufgeführt.

 

Unter falschen Brüdern

3H
UA: 17.04.2019, Theater Matte Bern

Oliver, Christof und Ulrich – drei Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten treffen aufgrund des unerwarteten Todes ihres Vaters in dessen Haus aufeinander. Doch ist es nicht der gemeinsame Abschiedsschmerz, der sie zusammenkommen lässt, sondern die Verwaltung des vermeintlichen Erbes. Christof, der die hanebüchenen Ansprüche seiner Frau nicht mehr allein stemmen kann, und Ulrich, mehrfach geschieden und Vater von vier Kindern, verbinden mit dem Vater nur noch das unheimliche Gespenst der eigenen Kindheit, mit dem sie gebrochen haben. Einzig Oliver war bis zum Schluss mit dem Vater in Kontakt und arbeitete sogar gemeinsam mit ihm als Antiquitätenhändler. Durch die Erzählungen Olivers eröffnen sich den beiden anderen Brüdern völlig neue Perspektiven auf ihren Vater. „Der Alte“ ein Kunstkenner? Kein Knauser, sondern ein sympathischer Lebemann mit einer jungen Freundin? Für Ulrich und Christof kaum vorstellbar, sitzen die einmal geschlagenen Wunden doch zu tief und der jahrelang aufgestaute Groll lässt keinen Raum für Vergebung. Ein stattlicher Anteil am Erbe ist die einzige Entschädigung, die beide gelten lassen. Doch der sorgfältig hinter einem Bild des Künstlers Laplace versteckte Tresor ist leer, als sie ihn öffnen. Was nun? Lässt sie der Vater wirklich leer ausgehen? Und welche Rolle spielt dessen Freundin, die sich ebenfalls als die Geliebte von Oliver entpuppt, der scheinbar alles tut, um die Brüder wieder zu vereinen?

Das neue Stück des Autors Peter Buchholz Unter falschen Brüdern ist eine spannende und sensible Geschichte über eine Familie, die sich durch den plötzlich eintretenden Erbfall mit ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht und sich entscheiden muss. Gibt es jenseits der zementierten Entfremdung noch etwas anderes, das sie verbindet oder gewinnt am Ende die Gier nach dem Erbe?

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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Premieren zu diesem Stück
17.04.2019, Bern, Theater Matte