21.04.2018

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Esther Becker mit "Wildbestand" zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen
Im Februar wurde Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

DE: "Extremophil" von Alexandra Badea am Prinz Regent Theater Bochum
Am Prinz Regent Theater Bochum findet in der Regie von Frank Weiß die...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...

UA: "Jenseits der blauen Grenze" von Dorit Linke am Volkstheater Rostock
Das Volkstheater Rostock bringt Dorit Linkes Roman Jenseits der blauen Grenze...

DSE: "Runnin' Blue" von Anouk Saleming am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken inszeniert Luca Pauer Runnin'...

DSE: "Dreizehn Leben" von Fin Kennedy am Theater Lübeck
Am 5. April feiert das Theater Lübeck die Deutschsprachige Erstaufführung von...

DSE: "Schatten eines Jungen" von Arne Lygre am Deutschen Theater Göttingen
Am 6. April inszeniert Ingo Berk die deutschsprachige Erstaufführung von Arne...

UA: "Schirokko" von Renate Ahrens am Theater Schloss Maßbach
Die Uraufführung von Renate Ahrens' Stück Schirokko inszeniert Daniela...

Neu bei FBE: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle
Am 28. April ist die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Die...


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Bild von Ronja von RönneRönne, Ronja von
© Carolin Saage 

Ronja von Rönne wurde 1992 in Berlin geboren, lebt in Berlin und Grassau. Seit 2015 Autorin und Redakteurin im Feuilleton der "Welt". 2015 nahm sie am Bachmann-Wettbewerb teil.


Weitere Informationen zu Ronja von Rönne

 

Wir kommen

Roman von Ronja von Rönne

UA: 09.04.2017, Staatsschauspiel Dresden

"Schnoddrig, witzig, respektlos - endlich eine neue Stimme in der deutschen Gegenwartsliteratur" Joachim Rottmann

Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an oder geht zur Beerdigung. Nora, die an den Tod ihrer besten Freundin nicht glaubt, flieht aus der Stadt in ein Haus an der Küste, mit dabei ihre offene Vierer-Beziehung, ein schweigendes Kind und eine Schildkröte. Sie flieht vor den Panikattacken, vor der Langeweile, vor sich selbst und der eigenen Geschichte. Aber Erlösung bringt auch die Flucht nicht, wenn man eigentlich alles hat, was man braucht, und genau das zum Problem wird. "Was das bedeutet: jung zu sein; ob man das retten oder verlängern oder doch diesem Zustand, diesem Lebensgefühl möglichst schnell entrinnen solle und wie man seine Empfindungen davor bewahrt, von korrumpierten Begriffen korrumpiert zu werden." (FAS)

Boshaft lässig und virtuos pointiert beschreibt Ronja von Rönne den so typischen Wohlstands-Ennui einer Generation, die sich in den Moden und Allüren ihrer Zeit selbst verloren geht. "Und dann sondiert man den Text noch einmal auf diese Idee hin, dass es neben den vielen hübsch zeitgeisthaft aufgetakelten Problemen der Figuren vielleicht eine strukturelle, das Sprechen und Schreiben selbst betreffende Krise geben könnte. Dass es (…) auch um die Frage (geht), wie das moderne Selbst noch von sich und seinen Zuständen berichten kann, wenn die Sprache leer geworden ist über ihren amüsanten Anwendungen." (Die Zeit)

Wir kommen ist ein radikales Buch, das laut und voller Humor gegen jede Art von Sentimentalität anschreit. Doch je länger die Reise währt, desto öfter bricht der Sound, wird verzeihlich, komisch, poetisch.

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen.



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