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Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Schmitzer, Stefan

Stefan Schmitzer, geboren 1979 in Graz, Studium der Germanistik in Graz und Wien, Herausgabe der "edition C4", Mitarbeit am Veranstaltungsprogramm des Forum Stadtpark. Seine Texte wurden in diversen Literaturzeitschriften ("manuskripte", "perspektive", "schreibkraft") veröffentlicht. Sein erster Gedichtband "moonlight on clichy" erschien 2007, es folgten der Roman wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht (2009) und weitere Gedichtbände, zudem eine poetologische Streitschrift mit Helwig Brunner. Stefan Schmitz erhielt u. a. den Literaturförderungspreis der Stadt Graz (2007), den Förderpreis der Zeitschrift »manuskripte« (2008), das Reisestipendium Schloss Wiepersdorf (2013) und das Literaturstipendium des Landes Steiermark (2014).


Weitere Informationen zu Stefan Schmitzer

 

wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht

Roman von Stefan Schmitzer

frei zur UA

Eine junge Frau, die sich von zwei Männern entführen lässt, weil sie drauf steht, dass sich die Jungs um sie prügeln. Ein Wettbüro, in dem um Wohnungseigentum und Selbstanzeige wegen Suchtmittelbesitz gewettet wird. Ein Lehrer, der einem Schüler nachstellt, in dessen Vergangenheit und Herkunft eindringt: Stefan Schmitzer führt an neuralgische Stellen unserer Städte, unseres sozialen Lebens: Härte, Gewalt, Perspektivenlosigkeit. In einem direkt zupackenden, mündlichen Tonfall erzählt Schmitzer diese Ballade um eine junge Mutter, die ihr Kind weggibt, ihr zielloses Leben zwischen unartikulierter Gewalt und misslingenden Versuchen der Selbstfindung. In einem zweiten Handlungsstrang wird die Begegnung ihres halbwüchsigen Sohns mit seinen möglichen Vätern beschrieben, um deren halbherzige Suche nach ihr, um eine Gruppe von Menschen also mit unterschiedlich schlechten Aussichten (wenn überhaupt), aber mit viel Power.

"Die Szenenabfolge in diesem grobkörnigen Action Movie ist rasant, ausgeklügelt das Hell-Dunkel-Spiel und energetisch die Figurenpsychologie." (The Gap) "Schmitzer gelingt es, seinem Roman die Farben einer Ulrich-Seidl-Welt zu geben, ohne diesen zu kopieren." (literaturkritik.de)

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Literaturverlag Droschl erschienen.



Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.