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DSE: "Straight" von Scott Elmegreen und Drew Fornarola in Wien, Hamburg und Berlin
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UA: "Hals zu kurz" von Johannes Hoffmann
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Wie Großvater schwimmen lernte von Viola Rohner wird am 8. März im Luzerner...

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Edmund de Waal erzählt in seinem Bestseller die Geschichte seiner Vorfahren,...

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Bild von Adam BarnardBarnard, Adam

Adam Barnard begann seine Karriere als Regisseur. Nach zahlreichen Inszenierungen, u. a. für die Londoner Theater Orange Tree, Arcola und Company of Angels schreibt er nun vor allem für das junge Publikum. Zwischen 2011 und 2013 war Adam Barnard Mitglied der künstlerischen Leitung des Londoner Kinder- und Jugendtheaters Company of Angels. Im Rahmen des Projekts "The Commissioners" entstand dort u. a. das Kurzstück Zu klein, um ein Planet zu sein. 2012 wurde es beim Latitude Festival in London vorgestellt. Weitere Stücke sind "buckets", das mit dem Leverhulme Arts Stipendium entstand, und "Closer Scrutiny". Derzeit schreibt Adam Barnard u. a. "The Invisible" für das Theatre Royal Plymouth. Außerdem schrieb und inszenierte er Kurzfilme für die britische Kommission für Gleichheit und Menschenrechte (EHRC) und arbeitete regelmäßig als Journalist für "The Times".

Zu klein, um ein Planet zu sein wurde für den Deutschen Kindertheaterpreis 2016 nominiert.


Weitere Informationen zu Adam Barnard

 

Zu klein, um ein Planet zu sein

(Too Small To Be A Planet)
ein Stück für Kinder ab zehn Jahren
Deutsch von Henrik Adler
1D, 2H, Mehrfachbesetzung
UA: 31.05.2012, Company of Angels London
DSE: 17.06.2016, Württembergische Landesbühne Esslingen

Gesehen werden, groß und irgendwie bedeutend sein – das ist die Sehnsucht, die der 10-jährige Ali und der kleine (Planet) Pluto auf ihren unendlichen Umlaufbahnen teilen. Ali hat gerade seinen Großvater verloren und ist voller Traurigkeit, denn er hat ihm nicht nur Geld und Aufmerksamkeit geschenkt, sondern auch das Gefühl gegeben, einzigartig zu sein. Das größte Geschenk überhaupt. Pluto ist auch etwas betrübt, nachdem ihm die Internationale Astronomische Union den Status Planet aberkannt hat und er nur noch eine Nummer ist. Wer will schon eine 134340 sein, wenn man auch Nummer eins sein könnte? Und so kreist Ali in Gedanken wie Pluto am Rande der Systeme und um sich selbst, auf der Suche nach der Antwort auf die eine Frage: Wie kann ich groß sein, wenn mich keiner sieht?

Am besten nachdenken kann Ali in seinem geheimen Versteck – einem Putzschrank auf einer alten Schultoilette, die sonst keiner mehr nutzt. Da ist es dunkel wie im Weltraum und er sieht die Sterne und alles wird unendlich weit. Ein Ort, an dem Alis Welt kurz stehen bleibt. Bis zu dem Tag, an dem er genau dort auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika trifft, der seiner Schule einen Besuch abgestattet hat. Zwischen der "Nummer eins der Welt" mit einem mehr als dringenden Bedürfnis und dem kleinen Ali entspinnt sich ein eigenwillig ehrlicher Dialog über Verlust und Versagen, der Ali die Augen öffnet. Alles ist eine Frage der Perspektive.

Das Projekt "The Commissioners" der Company of Angels, in dessen Rahmen Zu klein, um ein Planet zu sein entstand, gibt Kindern verschiedener Londoner Schulklassen die Möglichkeit, Autoren mit einem Stückauftrag zu betrauen – über etwas, was für sie von Bedeutung ist. Aus den Begegnungen mit den Schülern und ihren Erzählungen, was sie umtreibt und beschäftigt, schrieb Adam Barnard dieses wunderbar liebenswürdige, scharfsinnige und aufrichtige Stück, was seine Protagonisten ernst nimmt und trotzdem vor Humor und klugem Witz nur so strotzt. Es wurde im Dezember 2014 beim Theatre Café Festival am Grips Theater und Frankfurter Autorenforum vorgestellt.

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