24.11.5200

Aktuelle Nachrichten

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Franke, Holger

Zunächst als Schauspieler am GRIPS-Theater tätig, war Holger Franke 1972 Mitbegründer des Theaters Rote Grütze. Dort arbeitete er als Autor, Schauspieler, Regisseur. Zahlreiche seiner Stücke wurden verfilmt, preisgekrönt sowie etliche Male im In- und Ausland inszeniert. Nach einer Auszeit, in der 1982 sein autobiographischer Roman "Ohne mich fehlt mir was" erscheint, geht er zurück ans Theater Rote Grütze und nimmt dort seine Tätigkeiten als Regisseur und Co-Autor wieder auf. Es folgt ein Ruf ans Theaterhaus Stuttgart, wo er als Schauspielleiter zahlreiche seiner Stücke in enger Zusammenarbeit mit dem Theaterhof Priessenthal inszeniert. 2001 kehrt er zurück nach Berlin und initiiert zusammen mit Ricky Strohecker die Neugründung des Theaters Rote Grütze. 2005 wurde er als Ko-Autor für den Film "Alles Auf Zucker!" für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

 

Zum Teufel mit der Jugend

2D
UA: 1994, Theaterhof Priessenthal Mehring

Zwei Frauen, zwei Lebensalter. Die eine 40, die andere 60 - und beide gehören schon zum alten Eisen, hadern mit der verinnenden Zeit und den optischen Verschleißerscheinungen. Sie ringen um jedes bisschen Jugendlichkeit und müssen sich doch eingestehen, dass die Wegweiser des Lebens alle zum Alter zeigen. Mit Schönheitsoperationen oder lebensverlängernden Maschinen wird das Alter, der schleichende Tod, bekämpft. Wenn das nicht mehr hilft, ertränkt man sich eben im Fluss oder schluckt Schlaftabletten. Um dann herauszufinden, dass tot sein gelernt sein will. Dann stellt man fest: Je älter man wird, desto länger muss man jung bleiben! Ein Stück über die Suche nach der Jugend im Älterwerden, das auf skurrile und komische Weise Angst und Sehnsucht von Jung und Alt sehr sinnreich und humorvoll in Szene setzt und niemanden kalt lassen kann - denn älter werden wir ja alle!