17.11.2017

Aktuelle Nachrichten

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
Die Geschichte ist bekannt: Der hartherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

Deutscher Hörspielpreis: "'Broken German' muss man hören!"
Broken German von Tomer Gardi gewinnt den Deutschen Hörspielpreis. Das knapp...

Wiederentdeckt: "Woman of the Year" von John Kander und Fred Ebb
Woman Of The Year – ein witziges und hintersinniges Musical, in dessen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Deutscher Jugendliteraturpreis 2017 Kategorie Bilderbuch: "Hier kommt keiner durch!"
Das wahrhaft grenzüberschreitende Buch Hier kommt keiner durch! von Isabel...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

DSE: "Gloria" am Residenztheater München
Am 20.10. war die deutschsprachige Erstaufführung von Branden Jacobs-Jenkins'...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Hochwälder, Fritz

Der österreichische Autor Fritz Hochwälder wurde am 28. Mai 1911 in Wien geboren, wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf und erlernte zunächst, ebenso wie sein Vater, das Tapeziererhandwerk. Er bildete sich in Abendkursen fort und begann, Stücke zu schreiben. Bereits als 19-jähriger verfasste er erste Hörspiele und Dramen. 1938 emigrierte er nach der Besetzung Österreichs in die Schweiz nach Zürich. Durch ein Arbeitsverbot durfte er seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben und seine "Liebhaberei", das Schreiben, wurde die Grundlage für seine berufliche Entwicklung. Das heilige Experiment, ein Drama um Kampf und Niederlage eines südamerikanischen Jesuitenstaates, wurde zum Welterfolg.

Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen: 1955 den Grillparzer-Preis, 1956 den Literaturpreis der Stadt Wien und 1966 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur.

Fritz Hochwälder starb am 21. Oktober 1986 in Zürich; er wurde in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt.

 

1003

Stück in drei Akten
2H

Mit 1003 (UA 1964) wechselt Hochwälders Dramatik von den politischen Kämpfen selbstreflexiv zu den persönlichen und künstlerischen eines Schriftstellers.