25.02.4431

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Bild von Lionel SpycherSpycher, Lionel

Lionel Spycher wurde 1971 in Mulhouse im Elsass geboren. Nach einer Ausbildung zum Inspizienten am Théâtre National de Strasbourg arbeitet er zunächst als Inspizient und Beleuchter.

Mittlerweile ist Spycher ein gefragter Lichtdesigner an den großen Bühnen Frankreichs. Sein erstes Stück Pit-Bull wurde 1999 an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin erstaufgeführt.

Es folgten weitere Stücke für das Theater wie 9 mm und Der Springer in der Schwebe. Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

 

9 mm

(Neuf Millimètres)
Deutsch von Uli Aumüller
2D, 3H, eine Stimme
UA: 02.06.2000, Internationales Theaterfestival Sitges/Barcelona
DSE: 23.05.2002, Maxim Gorki Theater Berlin

Ordnung ist das ganze Leben für Herrn Kléber, und so ist es kein Wunder, dass er alles daran setzt, Ordnung auch in seinen Supermarkt zu bekommen. Doch dummerweise trüben wiederholte Diebstähle das Bild von der reibungslos funktionierenden Konsumfiliale. Und dummerweise deckt ausgerechnet der Hausdetektiv den Täter. Es ist ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft. Nachdem er beim Klauen eines Superman-Kostüms erwischt wird, stürzt er auf tragische Weise aus dem Fenster. Mord oder Selbstmord? Eine Welle von Spekulationen, Rachegelüsten und subtilen Machtspielen wird ausgelöst. Die Sehnsucht, sich aus dem kleinen, beengten und hoffnungslosen Leben zu befreien, wird übermächtig und erweckt den großen (Leinwand-)Mythos vom unbesiegbaren Helden in den kleinstädtischen Geistern. Doch dieser Männermythos endet im blutigen Kugelhagel, einzig die Frauen bleiben zurück.