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Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

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Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Mottl, Bernd

Bernd Mottl ist freischaffender Regisseur für Schauspiel und Musiktheater. In Berlin waren seine Inszenierungen bereits an der Neuköllner Oper, am Maxim Gorki Theater, in der Bar jeder Vernunft sowie am Renaissance-Theater zu sehen.

 

Frau Luna / BJV

Burlesk-phantastische Ausstattungsoperette
Fassung "Bar jeder Vernunft"
Musik von Paul Lincke
Musikalische Arrangements von Johannes Roloff
Text von Heinz Bolten-Baeckers
Bearbeitung von Bernd Mottl, Ilka Seifert
und Thomas Pigor
5D, 7H
Orchesterbesetzung: Vl, Vla, Vlc, Klar, Fl, Trp, Pos, Tb (B.Tb), Schl, Kl, Key
EA d. Fassung: 27.10.2016, Tipi am Kanzleramt Berlin
UA: 02.05.1899, Apollo-Theater Berlin

Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar jeder Vernunft" in Berlin nun eine Neufassung von Paul Linckes Meisterwerk "Frau Luna".
"Im Altbackenen liegt das Zeitgemäße", haben die Autoren Bernd Mottl, Ilka Seifert und Thomas Pigor erkannt und das Stück nicht auf den Kopf gestellt, sondern liebevoll an die Brust gedrückt. Sie haben klug an den Schrauben gedreht, sanft aktualisiert und dabei das ironische Augenzwinkern nicht vergessen. Auch das Neuarrangement für die zwölf "Mondharmoniker" von Johannes Roloff zeigt, dass Frau Luna im Kaiserreich und nicht im Jazz-Zeitalter komponiert wurde. Es verfügt zwar über Trommeln und Glockenspiele, um preußische Märsche zu intonieren, verzichtet aber auf ein Drumset. Es wird gefoxtrottet, gewalzt, gegassenhauert und marschiert, als gäbe es kein Morgen, und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass der Berliner in Sachen Luftfahrt nicht erst seit heute gleichermaßen von Größenwahn und Ahnungslosigkeit geleitet wird. "Eine große galaktische Gaudi" findet die Berliner Morgenpost.