16.08.1756

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Pigor, Thomas

Thomas Pigor ist deutscher Kabarettist, Liedermacher und Buchautor. Er lebt seit 1985 in Berlin. Seit 1995 ist er mit "Pigor singt – Benedikt Eichhorn muss begleiten" unterwegs. Für ihre "Großstadtsongs des ausgehenden Jahrhunderts" erhielten beide den deutschen Kleinkunstpreis.

 

Frau Luna / BJV

Burlesk-phantastische Ausstattungsoperette
Fassung "Bar jeder Vernunft"
Musik von Paul Lincke
Musikalische Arrangements von Johannes Roloff
Text von Heinz Bolten-Baeckers
Bearbeitung von Bernd Mottl, Ilka Seifert
und Thomas Pigor
5D, 7H
Orchesterbesetzung: Vl, Vla, Vlc, Klar, Fl, Trp, Pos, Tb (B.Tb), Schl, Kl, Key
EA d. Fassung: 27.10.2016, Tipi am Kanzleramt Berlin
UA: 02.05.1899, Apollo-Theater Berlin

Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar jeder Vernunft" in Berlin nun eine Neufassung von Paul Linckes Meisterwerk "Frau Luna".
"Im Altbackenen liegt das Zeitgemäße", haben die Autoren Bernd Mottl, Ilka Seifert und Thomas Pigor erkannt und das Stück nicht auf den Kopf gestellt, sondern liebevoll an die Brust gedrückt. Sie haben klug an den Schrauben gedreht, sanft aktualisiert und dabei das ironische Augenzwinkern nicht vergessen. Auch das Neuarrangement für die zwölf "Mondharmoniker" von Johannes Roloff zeigt, dass Frau Luna im Kaiserreich und nicht im Jazz-Zeitalter komponiert wurde. Es verfügt zwar über Trommeln und Glockenspiele, um preußische Märsche zu intonieren, verzichtet aber auf ein Drumset. Es wird gefoxtrottet, gewalzt, gegassenhauert und marschiert, als gäbe es kein Morgen, und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass der Berliner in Sachen Luftfahrt nicht erst seit heute gleichermaßen von Größenwahn und Ahnungslosigkeit geleitet wird. "Eine große galaktische Gaudi" findet die Berliner Morgenpost.