Aktuelle Nachrichten

DSE von Nina Segals "Big Guns" am Theater Ingolstadt
Am 15. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Big Guns von Nina...

"Sprachschön und brutal" Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird für ihr Werk mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis...

UA: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac am Theater Bielefeld
Am 8. November ist die Uraufführung von Ivan Calbéracs Stück Jugendliebe am...

UA: Sergej Gößners "Wegklatschen. Applaus für Bonnie und Clyde" an den Bühnen Halle
Am 8. November ist die Uraufführung von Sergej Gößners neuem Stück...

Rückblick: DSE von "Der Sohn" am St. Pauli Theater, Hamburg
Am 23. Oktober war die deutschsprachige Erstaufführung von Florian Zellers...

UA: "Widerfahrnis" von Bodo Kirchhoff am Studio Theater Stuttgart
Am 1. November hat Bodo Kirchhoffs Novelle Widerfahrnis in der Bearbeitung...

Neu bei Desch: "Acht Euro die Stunde" von Sébastien Thiéry
Laurence ist in heller Aufregung. Sie hat den dringenden Verdacht, dass ihr...

Premiere: "Nackt über Berlin" am Schauspiel Hannover
Nach der Uraufführung an den Bühnen Halle kommt Axel Ranischs Roman Nackt...

UA: "Nach Mitternacht" von Irmgard Keun am Theater Hof
Am 10. November hat Nach Mitternacht von Irmgard Keun in der Bühnenfassung...

Neu: "Sag es keinem" von Sofia Fredén
Sam und Simone sind genervt. Seit der Scheidung benehmen sich ihre Eltern wie...

DSE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und Ken Ludwig in Wien
Am 21. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Mord im...

Neu: "Elfie" von Wolfgang Böhmer, Tankred Dorst und Martin Berger
Elfie macht mit allen rum und kann nicht gut abwaschen. Dabei ist sie doch...

UA: "Wolf unter Wölfen" Oper von Søren Nils Eichberg und John von Düffel am Theater Koblenz
John von Düffel verfasste auf der Grundlage von Hans Falladas Roman Wolf...

UA: "Und morgen streiken die Wale" am Pfalztheater Kaiserslautern
Am Pfalztheater Kaiserslautern ist am 28.11. die Uraufführung von Thomas...

DSE: "Drachenläufer" am Westfälischen Landestheater
Am 30. November ist deutschsprachige Erstaufführung von Drachenläufer von...


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Bild von Craig LucasLucas, Craig

Craig Lucas (* 30. April 1951 Atlanta) ist ein US-amerikanischer Theaterdramaturg, Drehbuchautor und Filmregisseur. In den 1980er Jahren begann er neben Theaterstücken auch Drehbücher zu verfassen. 1988 entstand das Theaterstück "Prelude to a Kiss", das für mehrere Preise nominiert wurde, unter anderem für den Pulitzer-Preis in der Kategorie Bestes Drama. 2002 führte er Regie bei "The Secret Lives of Dentists", 2005 bei "The Dying Gaul". 2008 inszenierte er die Kinoproduktion "Birds of America". 2012 wurde er für "The Light in the Piazza" mit dem Joseph Jefferson Award für die beste Musicalpoduktion ausgezeichnet.

 

Ein Amerikaner in Paris

(An American in Paris)
Musical nach dem gleichnamigen Film
Musik und Liedtexte von George und Ira Gershwin
Buch von Craig Lucas
Deutsch von Roman Hinze (Dialoge)
und Kevin Schroeder (Liedtexte)
3D, 3H, Ensemble
Orchesterbesetzung: Kl, Fl, Hr, Reed I, Reed II, Reed III, Trp, Pos, Perc, Dr, Akk, Vl I, Vl II, Vla, Vlc, Kb
UA: 10.12.2014, Théâtre du Châtelet Paris
DSE: 25.11.2018, Landestheater Linz

Nachkriegszeit. Schwer und dunkel liegt der Schatten des Zweiten Weltkrieges über der Stadt der Liebe und des Lichts. Allmählich aber beginnt er zu weichen, und das Leben und die Zuversicht, die Farben und die Freude kehren zurück. Der amerikanische Veteran und aufstrebende Maler Jerry taumelt noch immer unter der Last der Vergangenheit, als er in einer Menschenenge für einen kurzen Moment die Frau seiner Träume erblickt: Lise. Liebe auf den ersten Blick? Durch Zufall oder Schicksal treffen sich Jerry und Lise, die, wie sich herausstellt, Tänzerin ist, bei einer Ballettprobe wieder. Dies könnte bereits das glückliche Happy End der Geschichte sein, doch Lise ist verlobt mit Henri, dessen Familie ihr, der Jüdin, im Krieg das Leben gerettet hat. Sie ist Henri und seiner Familie dankbar. Aber liebt sie ihn wirklich?

Die erste Bühnenfassung des berühmten Musicalfilmklassikers "An American in Paris" von 1951 mit der Musik von George Gershwin eroberte jüngst die Bühnen von Paris, New York und London. Mal rauschhaft, mal jazzschmissig, akkordeonintim und melancholisch und dann wieder steppfreudig, temperamentvoll und lebensbejahend stehen Gershwins Evergreens neben musikalischen Entdeckungen und sind geschickt verflochten mit berühmten orchestralen Werke wie "An American in Paris", "Concerto in F", "Second Rhapsody" oder der "Cuban Ouverture". Der Autor Craig Lucas hat die Handlung des Filmmusicals durch Schicksale jüdischer Protagonisten erweitert und ihr damit eine zusätzliche Dimension gegeben. Ein Amerikaner in Paris wurde seit der Uraufführung 2014 am Théâtre du Châtelet und den darauffolgenden Premieren am New Yorker Broadway und im Londoner West End mit den wichtgsten Musicalpreisen ausgezeichnet: unter anderem mit dem Tony und dem Drama Desk Award für die beste Orchestrierung sowie dem Outer Critics Circle Award als Outstanding New Broadway Musical.

"Ein Amerikaner in Paris vereint Musik und Bewegung, Lied und Geschichte mit solch ansteckender Lebendigkeit, dass Sie Ihre Füße dabei erwischen, wie sie unter dem Sitz herumzappeln, und sich Ihr Herz danach sehnt, vom Tanz mitgerissen zu werden." (The New York Times)

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.