21.09.1759

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Bild von Friedrich SchröderSchröder, Friedrich

Friedrich Schröder, am 6. August 1910 im schweizerischen Näfels geboren, studierte nach dem Abitur in Stuttgart Musik in Münster (Westfalen) und in Berlin. Bereits während seines Studiums komponierte er zahlreiche Filmmusiken. Von 1934 bis 1937 wirkte er neben Werner Schmidt-Boelke als Kapellmeister am Metropoltheater bei Heinz Hentschke. Danach war er wieder ausschließlich für den Film tätig.

1941 entstand Schröders erste Operette, Hochzeitsnacht im Paradies ("Ein Glück, dass man sich so verlieben kann"), die ihre erfolgreiche Uraufführung am Metropoltheater erlebte, über 500 Mal gespielt und zweimal - mit Johannes Heesters und Peter Alexander - verfilmt wurde. Es folgten nach Kriegsende Nächte in Shanghai ("Komm mit mir nach Tahiti"), "Chanel Nr. 5", Isabella und "Die große Welt".

Evergreens wurden die Lieder zu Filmen wie "Sieben Ohrfeigen" (1937) mit Lilian Harvey und Willy Fritsch ("Ich tanze mit dir in den Himmel hinein"), "Eine Nacht im Mai" ("Eine Insel aus Träumen geboren", 1938), "Immer nur du" mit Johannes Heesters ("Man müsste Klavier spielen können", "Liebling, was wird nun aus uns beiden", 1941) und viele andere. 1952 entstand die Idee, aus dem Film Das Bad auf der Tenne eine Spieloper zu machen, die 1955 im Nürnberger Opernhaus uraufgeführt wurde und einmal mehr die Vielseitigkeit des Komponisten unter Beweis stellte. 1969 wird im Wiener Raimund-Theater sein letztes Bühnenwerk uraufgeführt, die Operette "Die Jungfrau von Paris".
Friedrich Schröder stirbt nach längerer Krankheit am 25. September 1972 in seiner Berliner Wohnung.


Weitere Informationen zu Friedrich Schröder

 

Das Bad auf der Tenne

Spieloper von Rolf Meyer
Texte der Gesänge von Günther Schwenn
Musik von Friedrich Schröder
4D, 6H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II (E.H), Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, Trp I, II, III, Pos I, II, III, Tb, Schl I, II, Hrf, Cel, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 26.03.1955, Festplatz (Nürnberger Volksfest) Nürnberg

Terbrügg in Flamen vor ca. 300 Jahren. Der weitgereiste und weltgewandte Venezianer Don Fernando Lucca kommt in Begleitung eines finster dreinblickenden Kutschers, eines waschechten Mohren und einer Reisebadewanne (!) eines Morgens in Terbrügg an. Diese Reisebadewanne wird zum Stein des Anstoßes, denn so etwas hatte man hier noch nie gesehen. Don Fernando wollte zunächst nur eine kurze Rast auf seiner nächtlichen Fahrt einlegen, doch als ihm Antje, die Frau des Bürgermeisters, den Wein kredenzt, beschließt er kurzerhand, noch einen Tag länger zu bleiben.

Fasziniert von Antjes Schönheit und hoffend auf ein amouröses Abenteuer, weiht er Antje in die duftenden Geheimnisse des Badens ein. Sie ist vom Baden und von Don Fernando begeistert, doch ihr Mann, der sich bislang ausschließlich mit kaltem Brunnenwasser wäscht, verbietet ihr das Baden: "...Baden ist ein starkes Stück - mein Haus bleibt rein!" Da Antje jedoch keineswegs gewillt ist, auf das Baden zu verzichten, kommt es zu allerlei Verwicklungen, die Ereignisse überstürzen sich.. Wie es um den Verstand und die Moral der badeprüden Mannsleute nun wirklich bestellt ist, und welche der Evastöchter Terbrüggs ein Bad auf der Tenne genießen wird, wird an dieser Stelle noch nicht verraten...