08.09.2010
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![]() | Coleman, Cy |
Cy Coleman wurde am 14. Juli 1929 in New York geboren. Schon als Kind trat er als Pianist u.a. in der Steinway Hall und der Carnegie Hall auf, studierte dann an der High School of Music und am New York College of Music und wollte ursprünglich Konzertpianist werden. Sein Interesse am Jazz führte ihn allerdings über ein Engagement als Barpianist und Sänger direkt ins Songwriter- und Musicalgeschäft. Am Broadway feierte er 1960 mit der Uraufführung von "Wildcat" seinen ersten Erfolg. Es folgte 1962 das Musical "Little Me" und gemeinsam mit Dorothy Fields und Neil Simon 1966 "Sweet Charity" nach Federico Fellinis Film "Die Nächte der Cabiria" mit dem berühmten Song "Big Spender" und Bob Fosse in der Hauptrolle. Weitere Musicalerfolge waren u.a. 1980 das Zirkusmusical Barnum und 1989 City Of Angels, Colemans Liebeserklärung an den Film noir.
Cy Coleman erlag am 18. November 2004 einem Herzinfarkt. Er wurde 75 Jahre alt.
Musical in zwei Akten
Buch von Larry Gelbart
Gesangstexte von David Zippel
Musik von Cy Coleman
Deutsch von Michael Kunze
6D, 13H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, Klar, A.Sax), Reed II (Picc, Fl, Klar, A.Sax), Reed III (Klar, T.Sax), Reed IV (Klar, B.Klar, Bar.Sax), Trp (Flügel Hr) I, II, III, T.Pos, B.Pos, Dr, Perc, Keyb I, II, Kb/E-B; optional: Git/E-Git, Vl I, II, Va, Vc
UA: 11.12.1989, Virginia Theatre New York
DSE: 17.09.1995, Theater Heilbronn
Los Angeles, in den späten vierziger Jahren. Der Schriftsteller Stine nimmt voller Begeisterung und Illusionen den gut bezahlten Auftrag an, seinen Roman "City of Angels" zu einem Drehbuch umzuarbeiten. Unerfahren in der harten Welt der Filmbranche hat er die Einflussmöglichkeiten des mächtigen Filmproduzenten Buddy Fidler unterschätzt. Fidler greift rücksichtslos in die Qualität der ursprünglichen Story ein, zwingt Stine zu immer weitergehenden Zugeständnissen.
Da beginnt sich dessen Romanheld Stone, ein hartgesottener Privatdetektiv aus L.A., gegen seinen eigenen Schöpfer zu wehren und wirft ihm vor, keine künstlerische Moral mehr zu besitzen. Mehr und mehr verweben sich Realität und Fiktion, Stine begreift, dass Stone ein Teil seiner selbst ist. Wenn er ihn aufgibt und immer weiter deformieren lässt, wird er seine eigene Existenz aufgeben.