28.03.2017

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stoffrechte.de geht mit der Leipziger Buchmesse 2017 online!
FBE Stoffrechte gehört zum Verlag Felix Bloch Erben mit Sitz in Berlin...

"Prinzessin Nofretete" von Nico Dostal in Leipzig
Am 25. März stürzt sich die Musikalische Komödie Leipzig mit Prinzessin...

DSE: "Rose Rose Rose" am Theater der jungen Welt Leipzig
Roses Zimmer ist ein Labor. Experimente sind im vollen Gange. Wir sind in...

ÖEA: "Sofies Welt" beim Musical Frühling in Gmunden
Das erfolgreiche norwegische Autorenduo Øystein Wiik und Gisle Kverndokk...

UA: "Heimat ist kein Ort" von Olivier Garofalo am Théâtre National du Luxembourg
Olivier Garofalo hat sein Stück Heimat ist kein Ort im Auftrag des Théâtre...

Jubiläum: Der Komponist John Kander feiert 90. Geburtstag
Am 18. März feiert einer der ganz großen des Broadway, der Komponist John...

Joël László eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2017
Die Auswahl steht fest: Es freut uns sehr, dass Joël László mit seinem Text...

Neu bei FBE: "Dienstags bei Kaufland" von Emmanuel Darley
Immer dienstags kümmert sich Roberta um ihren Vater. Sie verbringt den Tag...

Neu bei FBE: "Ein Mann geht durch die Wand" von Michel Legrand und Didier van Cauwelaert
Herr Dutilleul ist ein recht gräulicher, aber doch sympathischer Postbeamter....

Neu bei DESCH: "Alles was Sie wollen" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Lucie ist 35 und bereits eine sehr erfolgreiche Autorin, doch nun hat sie...

Neu bei FBE: Jörg Menke-Peitzmeyer
Wir freuen uns sehr, Jörg Menke-Peitzmeyer neu in unserem Verlag vertreten zu...

Neu bei FBE: "Rock of Ages" von Christopher D'Arienzo
1987. Das Ende der grottigen Achtzigerjahre in Hollywood ist endlich...

Zum Wiederentdecken: "Mädi" von Robert Stolz, Alfred Grünwald und Leo Stein
Die Großstadt-Operette Mädi wurde 1923 in Berlin uraufgeführt. Komponiert von...


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Du bist in Ordnung, Charlie Brown

(You´re A Good Man, Charlie Brown)
Nach dem Comic Strip "Peanuts" von Charles M. Schulz
Buch, Musik und Gesangstexte von Clark Gesner
Zusätzliche Dialoge von Michael Mayer
Zusätzliche Musik und Gesangstexte von Andrew Lippa
Deutsch von Nicholas Hause
Zusätzliche Übersetzungen von Christian Struppeck
2D, 4H
Orchesterbesetzung: Reed (Picc, Fl, Klar, A.Sax, S.Blockfl/S.Sax/Kazoo), Perc, Kl, Vl, B
UA: 07.03.1967, Theatre 80 St. Marks New York
DSE: 06.03.1991, Neues Theater am Holstenwall Hamburg
DE der Neufassung: 12.09.2000, Kleines Theater am Südwestkorso, Berlin

Charlie Brown ist der ewige Looser, ein naiver Außenseiter, der gern akzeptiert sein möchte, aber nie zum Zuge kommt und stets eins auf die Mütze kriegt. Seine Träume lebt an seiner Stelle sein animalisches alter ego aus, Hund Snoopy, der Beagle mit dem Kegelkörper und den Schlappohren.

Kein Wunder, dass Charlie Brown regelmäßig zu seiner Analytikerin muss – in diesem Fall die altkluge Lucy, der Typ Erfolgsmädchen, das immer alles besser weiß, insgeheim aber viel neurotischer als Charlie ist. Verliebt ist Lucy in Schröder, der wiederum nur sein Spielzeugklavier liebt. Unverdrossen übt er darauf Beethoven und Chopin, obwohl die schwarzen Tasten nur aufgemalt sind. "Was, wenn du damit mal nicht reich und berühmt wirst?" – "Man tut es nicht für Geld, man tut es für die Kunst", lautet der klassische Dialog dazu.

Mit von der Partie ist auch Lucys kleiner Bruder Linus, der mit seinem Daumengelutsche und seiner Kuscheldecke alle zum Wahnsinn treibt. Nur Kinder und ein Hund, und alle so manisch-depressiv und melancholisch, als ob sie in einer klassischen midlife-crisis steckten. Ein Tag im Leben von Charlie Brown – das ist ein Tag, an dem viel geschieht und sich doch nichts bewegt, in genauer Analogie zu den Schulz-Comics und ihrer Weltverzweiflungsdialektik.

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