15.10.3530

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Neu bei FBE: "Serverland" von Josefine Rieks
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher...

DSE: "Alles was Sie wollen" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière am Deutschen Theater in Göttingen
Am 11. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von Alles was Sie...

DSE: "Präsidenten-Suite" am Renaissance-Theater Berlin
Am 7. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von John T. Binkleys...

UA: "Wer ist Walter" von Ariane Koch am Theater Bonn
Am 5. Oktober wird Ariane Kochs Stück Wer ist Walter am Theater Bonn in der...

Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
In Seoul gab es für Volker Ludwig und Birger Heymann vor kurzem eine...

Neu bei DESCH: "Ramses II." von Sébastien Thiéry
Elisabeth und Jean erwarten den Besuch ihrer Tochter Benedicte und ihres...

Neu bei FBE: "Jasper in Deadland" von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Der 16-jährige Jasper liebt Agnes. Aber nach der entscheidenden ersten...

Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt
Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes...

Premiere: "Kiss Me, Kate" an der Oper Graz
Am 20. Oktober hat Kiss Me, Kate von Cole Porter, Samuel Spewack und Bella...

Premiere: "Hunger. Peer Gynt" nach Knut Hamsun und Henrik Ibsen am Deutschen Theater Berlin
Knut Hamsun ist einer der interessantesten, aber auch umstrittensten...

"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
Die Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin war am 16....

Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
Am 19. September war die Uraufführung von Effi von Oliver Schmaering und Kay...

Rückblick: "Ein Stein fing Feuer" am Staatstheater Nürnberg
"Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert" (BR): Mit...


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Kanyar, Stephan
Stephan Kanyar, geboren 1972, arbeitet seit vielen Jahren als freier Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Arbeiten als Komponist umfassen unzählige...


Scheel, Maren
Maren Scheel arbeitet als Schauspielerin und Autorin für Theater, Film und Fernsehen. Unter anderem spielte sie die weibliche Hauptrolle im Kinofilm "Kein...


 

Einstein - Das Musical

Musik von Stephan Kanyar
Text von Maren Scheel
2D, 5H, 1 Junge, Chor (Mehrfachbesetzungen)
Orchesterbesetzung: Fl I,II (Picc), Ob, Klar I,II (B. Klar), A.Sax, Fg, Hr I,II, Trp I,II,III, Pos I, (Bass-)Pos II, Tb, Kl, Git (Bj), E.B, Drum-S., Schl, Vl I,II, Vla, Vc, Kb
reduzierte Orchesterfassung auf Anfrage
UA: 22.04.2016, Theater Hof

Albert Einstein – eine Legende schon zu Lebzeiten. Er revolutioniert die Physik und das Verständnis von Raum und Zeit. Die Relativitätstheorie gehört seitdem zu den Grundpfeilern der modernen Physik. Als Wissenschaftler erhält er den Nobelpreis, als Vordenker des Pazifismus und des Weltfriedens ist er in aller Munde. Sein Leben als Ehemann und Vater hingegen ist eine Geschichte des Scheiterns. Wie magisch angezogen von dieser Ambivalenz ist der Pathologe Thomas Harvey. Wissenschaftlich etabliert wie ambitioniert und getrieben von der Frage, was ein Genie zum Genie macht, wird er zu seiner großen Freude nach Einstens Tod mit der Aufgabe betraut, den Leichnam zu obduzieren. Dies tut er auch nach allen Regeln der Kunst, nur schwimmt Einsteins Hirn danach, von Harvey entwendet und 240 Mal säuberlich quadriert, in Formalin herum.

Hier beginnt der musikalische Ausflug in das Universum Albert Einsteins, denn tatsächlich gewähren dessen graue Zellen Harvey Einblicke in die Windungen von Einsteins Leben. Euphorisch lässt er sich darauf ein. Scheibchen für Scheibchen verschwimmen die Realitäten der beiden Biografien – die Zeit vergeht, er selbst verliert seinen Job, während Einstein zum Superstar wird. Immer neue Türen öffnen sich, bis in einem relativen Universum alles eins ist: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Mit diesem Kunstgriff und basierend auf physikalischen wie historischen Fakten führen der Komponist Stephan Kanyar und die Autorin Maren Scheel mit Einstein – Das Musical durch das vielschichtige Leben des Physikers und eine historisch brisante Zeit, von der Monarchie über zwei Weltkriege bis in den Kalten Krieg. Mit seiner elegant komponierten Musik voll von ansteckend rhythmischen Nummern und bewegenden Balladen rollt Stephan Kanyar dem Genie den roten Teppich aus. Ein gleichsam unterhaltsames wie pointenreiches Werk, ganz im Sinne Einsteins: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"

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