23.05.2018

Aktuelle Nachrichten

ÖEA: "Music Hall" von Jean-Luc Lagarce am Theater in der Josefstadt
Am 26. Mai ist die österreichische Erstaufführung von Music Hall am Theater...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Nominierung Österreichischer Musiktheaterpreis 2018
Wir freuen uns mit dem Landestheater Linz und besonders auch mit unseren...

Jubiläum: Burt Bacharach wird 90!
Burt Bacharach wird am 12. Mai 90 Jahre alt. Er gehört bis heute zu den...

Neu bei FBE: "Der Freischütz" von Carsten Golbeck
Der Dreißigjährige Krieg geht dem Ende entgegen. Das Land ist zerstört. In...

Rückblick: Die DSE von Arne Lygres "Schatten eines Jungen" am DT Göttingen
Das Deutsche Theater Göttingen zeigte am 6. April die deutschsprachige...

Rückblick: UA von Philipp Löhles "Die Mitwisser" am Düsseldorfer Schauspielhaus
"Der Mensch als Idiot des digitalen Zeitalters" (WAZ) – Uraufführung von...

ÖEA: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Volkstheater Wien
Lazarus, David Bowies letzter musikalischer Gruß, feiert am 9. Mai...

Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Esther Becker und Sergej Gößner
Auf dem diesjährigen Heidelberger Stückemarkt war Esther Becker...

UA: "Brigitte Bordeaux" von Sergej Gößner
Am 26. Mai ist die Uraufführung von Sergej Gößners neuem Stück Brigitte...

DSE: "Die Rechnung" von Clément Michel am Kleinen Theater am Südwestkorso
Das Kleine Theater am Südwestkorso in Berlin zeigt am 31. Mai die...

Neu bei DESCH: "Der Sittich" von Audrey Schebat
SIE und ER warten auf Freunde für ein gemeinsames Abendessen. Das Telefon...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...


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Aktuelle Stücke
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Aktuelle Premierenberichte
 

Straus, Oscar
Am 6. April 1870 in Wien geboren, studierte Oscar Straus zunächst in seiner Heimatstadt Klavier und Komposition, ehe er sein Kompositionsstudium in Berlin...


Grünwald, Alfred
Alfred Grünwald wuchs in Wien auf. Er war schon früh als Feuilletonist und Theaterkritiker für das Neue Wiener Journal tätig, verfasste kleinere...


 

Eine Frau, die weiß, was sie will (Manon)

Musikalische Komödie in zwei Akten (fünf Bildern) nach Verneuil
Buch von Alfred Grünwald
in der Textbearbeitung von Leonard Steckel
Musik von Oscar Straus
2D, 4H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Schl I, II, Hrf, Git, Cel, Vl I, II, Va, Vc, Kb; Bühnenmusik: Fl, Trp I, II, Schl, Kl, Vl I, II, Vc, B
UA: 01.09.1932, Metropol-Theater Berlin

Der Junggeselle Raoul hat sich in die Operettendiva Manon Falconetti verliebt und bewundert sie allabendlich in ihrer Vorstellung. Auch die junge Lucy wird von ihrem sittenstrengen Papa ins Theater begleitet. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Raoul zu heiraten und verlangt von ihrem Vater, dass er ein Gespräch mit der Falconetti arrangiert, damit sie die Sängerin bitten kann, Raoul freizugeben.

Dem alten Herrn bereitet dies gewisse Schwierigkeiten. Lucy weiß nicht, dass Manon ihre Mutter ist und ihr Vater den Kontakt zu ihrem gemeinsamen Kind notariell verboten hat. Er überredet Manon, Lucy zu empfangen, ohne dass diese von den Hintergründen erfährt. Lucy fordert ihre vermeintliche Rivalin auf, Raoul freizugeben, da er nur sie liebe. Schmunzelnd gewährt Manon ihrer Tochter die Bitte. Während eines intimen Diners, zu dem sie einige Freunde geladen hat, erklärt sie Raoul die Aussichtlosigkeit seiner Liebe zu ihr und führt ihn Lucy zu.

Ein Jahr später: Raoul und Lucy sind verheiratet. In Gegenwart ihres Hausfreundes Fernand erfährt Lucy von einem heimlichen Rendezvous Raouls mit der Falconetti. Nach Hause zurückgekehrt, wird Raoul verhört. Ebenso verlegen wie offen gibt er das Treffen zu. Mehr noch, er hat die Falconetti für den heutigen Abend zum Essen eingeladen. Lucy ist empört und glaubt sich betrogen. Nun will sie Gleiches mit Gleichem vergelten und Raoul endlich mit Fernand betrügen. Die briefliche Ankündigung des Ehebruchs incl. Uhrzeit, erhält Raoul postwendend nach Lucys rauschendem Abgang. Allein die bühnen- und lebenserfahrene Falconetti weiß einen Ausweg. Sie befragt Raoul nach seinem besten Freund, von dem er nie annehmen würde, dass... Es ist: Fernand. Als sie auch noch eine Visitenkarte Fernands findet, die dieser zufällig im Hause Raouls verloren hat, kombiniert sie und tippt auf ihn als "Erfüllungsgehilfen" des Ehebruchs.

Sie ruft ihn umgehend an und bittet ihn, mit verstellter Stimme Lucy nachahmend, in ein Séparée. Der überraschte Fernand findet Gefallen an der Frau, in der er bald die berühmte Sängerin erkennt. Als auch noch Lucy auf der Suche nach dem "ungetreuen" Fernand hinzukommt, gibt sich ihr die Falconetti als ihre Mutter zu erkennen und beseitigt damit endgültig alle Verdachtsmomente. Aufatmend kehrt Lucy in die Arme Raouls zurück.

Dieses Werk vertritt FELIX BLOCH ERBEN im Subvertrieb für den Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG.

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