Aktuelle Nachrichten

Neu: "Pig Boy 1986-2358" von Gwendoline Soublin
Am Beispiel des Schweins entwirft Gwendoline Soublin eine so bizarre wie...

UA: "Der Name der Rose" bei den DomStufen-Festspielen in Erfurt
Im Rahmen der Domstufen-Festspiele in Erfurt ist am 9.8. die Premiere des...

Sommertheater: Unsere Premieren von Juni bis August
Wir freuen uns auf Sommer, Sonne und Theater - hier eine Auswahl unserer...

DE: "Der Besuch der alten Dame - Das Musical" bei den Freilichtspielen Tecklenburg
Am 24. Juli 2020 feiern die Freilichtspiele Tecklenburg die deutsche...

Ausgezeichnet: Berliner Kindertheaterpreis 2019 für Esther Becker
"Ein Stück, bei dem man sich fragt, wo es vorher war. Ein Stück, das es schon...

UA: "Der himmelblaue Herr" am Kasemattentheater Luxemburg
Am 6.7. ist die Uraufführung von Fanny Sorgos Stück Der himmelblaue Herr am...

Neu: "Else (ohne Fräulein)" von Thomas Arzt
Angelehnt an Schnitzlers inneren Monolog "Fräulein Else" verortet Thomas Arzt...

Neu: "Das Leben ist ein Wunschkonzert" von Esther Becker
Esther Becker ist das Kunststück gelungen, mit leichter Hand ein gewitztes...

Premieren: "Lazarus" in Leipzig und Göttingen
Lazarus von David Bowie und Enda Walsh entwickelte sich nach der...

Premiere: "Backbeat" an der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Am 6. Juni ist die Premiere von Iain Softleys und Stephen Jeffreys'...

UA: "Mr. Nobody" am Jungen Schauspiel Düsseldorf
Am 1. Juni ist die Uraufführung von Mr. Nobody nach dem Film von Jaco Van...

Premiere: "Alles was Sie wollen" an der Komödie am Kurfürstendamm
Am 7. Juni ist die Premiere von Alles was Sie wollen an der Komödie am...


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Aktuelle Stücke
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Aktuelle Premierenberichte
 

Gilbert, William Schwenck
Als Sohn eines Marinearztes wurde William Schwenck Gilbert am 18. November 1836 in London geboren. Als kleiner Junge zeigte er bereits großes Interesse für...


Sullivan, Arthur
Arthur Sullivan, geboren am 13. Mai 1842 in London, ist heute in erster Linie als Komponist der "Gilbert and Sullivan Comedy Operas" berühmt. Dabei ist er zu...


 

Die Gondolieri oder Der König von Barataria

(The Gondoliers Or The King Of Barataria)
Buch von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan
Musik von Arthur Sullivan
Deutsch von Otto Maag
8D, 9H, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II (Picc), Ob, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, [III, IV], Kornett I, II, Pos I, II, III, Schl, Kl, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 07.12.1889, Savoy Theatre London

Die Gondolieri Giuseppe und Marco führen mit ihren beiden Bräuten Gianetta und Tessa ein fröhliches Leben. Da erscheint der spanische Fürst von Plaza-Toro auf der Piazza und erhebt für seine Tochter Casilda Heiratsanspruch auf einen der beiden Männer, genauer gesagt auf denjenigen, der sich als Thronfolger von Barataria entpuppt, denn mit diesem ist seine Tochter seit ihren Säuglingstagen verlobt. Der spanische Großinquisitor hat einst den baratarischen Thronfolger im zarten Alter von ein paar Monaten aus den Wirren einer Revolution gerettet und einem Gondoliere als Ziehkind übergeben. Da der gute Mann zum einen immer betrunken war, zum anderen gar nicht mehr lebt, ist guter Rat zwar teuer, aber nicht ganz und gar aus der Welt.

Die Amme wird sicherlich die gewünschte Aufklärung geben, wer von den beiden Gondolieri der gesuchte Thronfolger und versprochene Gatte ist, Giuseppe oder Marco. Da man die besagte Amme noch nicht gefunden hat, müssen die beiden einstweilen ihr bewegtes Leben mit einem Aufenthalt am Hof von Barataria vertauschen, wo man vorsorglich beiden die prinzliche Erziehung in einem Schnellkurs zukommen lassen will. Casilda hält sich unterdessen an den flotten Hofmann Luiz, seines Zeichens Leibtrommler ihres Vaters.

Ohne ihre Bräute macht den beiden Gondolieri die ganze Sache aber keinen Spaß. Zudem ist das höfische Protokoll ebenso anstrengend wie langweilig. Da erscheint die endlich gefundene Amme, um Licht in die ganze Angelegenheit zu bringen. Sie hat seinerzeit ihr eigenes Kind mit dem Thronfolger vertauscht und nach Venedig geschickt, der rechtmäßige Thronerbe ist aber kein geringerer als Luiz, der Trommler. Da Casilda an diesem schon eine zeitlang Gefallen gefunden hat, ist hiermit alles prächtig geordnet, der Thron nicht mehr verwaist, und Giuseppe und Marco sind vom lästigen Protokoll ebenso befreit wie von der auf Dauer doch etwas anstrengenden dritten Braut.