15.08.2018

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


 

Heimatlos (Kleiner Lord Remi)

(Frendelaus)
Musical nach dem Familienroman "Sans famille" von Hector Malot
Libretto von Øystein Wiik
Musik von Gisle Kverndokk
Idee und Bearbeitung von Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Deutsch von Verena Reichel
5D, 5H, Nebendarsteller, Ensemble (Chor ad.lib.)
Orchesterbesetzung: Reed (Fl, Picc, A.Sax, Ob, Klar, B.Klar), Trp (Flügel Hr), Pos (Tb), Schl, Keyb. I, II, Git (Mand, Bj), Vln (Va, Akkordeon), B
UA: 04.10.2003, Det Norske Teatret Oslo
DSE: 22.10.2005, Pfalztheater Kaiserslautern

Auf Basis von Hector Mallots Jugendbuchklassiker schufen das Autorenteam Øystein Wiik und Gisle Kverndokk ein spannendes und anrührendes Musical für die ganze Familie, das die Presse nach seiner erfolgreichen Uraufführung in Oslo als Meilenstein nicht nur der norwegischen, sondern der europäischen Musical-Entwicklung feierte und mehrfach mit dem Welterfolg "Les Miserables" verglich.

In klaren, knappen Bildern wird die Geschichte des Romans erzählt: Auf dem Landgut der Familie Milligan in England herrscht große Aufregung: Kurz nach dem Tod des Lords ist der Sohn der Familie, selbst noch ein Baby, spurlos verschwunden. Was die suchenden Diener nicht wissen: Der Bruder des Lords hat das Gangsterpärchen Harry und Maggie Driscoll damit beauftragt, das Kind zu beseitigen, damit er an das Erbe der Familie kommt. Doch seine dunklen Pläne gehen nicht auf: Zum einen verstecken die Driscolls den Jungen bei einer Familie in Frankreich, zum anderen ist Lady Milligan von ihrem verstorbenen Mann mit einem zweiten Kind schwanger.

Als Kind einfacher Leute wächst der junge Lord unter dem Namen Remi in ärmlichen Verhältnissen bei Mutter Barberin in Frankreich auf. Erst als deren Mann nach Jahren aus Paris zurückkommt, erfährt er, dass er ein Findelkind ist. Monsieur Barberin verkauft Remi an den Wanderkomödianten Vitalis, der zur eigentlichen Vaterfigur für den Jungen wird. Remi zieht mit Vitalis und dessen Tieren als Schausteller übers Land. Doch es droht neue Gefahr: Harry und Maggie Driscoll suchen den Jungen, um mit ihm Lord Milligan zu erpressen, Vater Vitalis wird zu Unrecht verhaftet und stirbt kurz nach der Entlassung. Remi muss sich nun alleine durchschlagen, gelangt aber, u.a. mit Hilfe der etwas trottelhaften Driscolls, wieder nach England. In einem wahren Showdown kehrt er zum Schluss zu seiner leiblichen Mutter zurück und die Geschichte kommt zu ihrem Happy End.

Neben spannenden Ensemblenummern und anrührenden Balladen lebt das Musical im gleichen Maße durch die komischen Szenen des chaotischen Gaunerpärchens Driscoll und die zu Herzen gehenden Episoden mit Vater Vitalis und Remi. Gisle Kverndokk komponierte eine Musik, die in ihrem Nuancenreichtum an Leonard Bernstein erinnert und in ihrer Dynamik mit ohrwurmverdächtigen Melodien besticht.

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