26.02.9888

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Ashkenasi, Danny
Danny Ashkenasi arbeitet als Komponist und Schauspieler in Deutschland und Amerika. In Deutschland ist er u.a. durch die Musicals „Hexen“ und „Wir pfeifen...


Krauss, Helga
Die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Helga Krauss lebt und arbeitet in Berlin. Sie begann als Schauspielerin u.a. an den Städtischen Bühnen Frankfurt...


 

Jenseits

Eine kleine Kammeroper für Sopran (bzw. Hoher Mezzosopran), zwei (singende) Schauspieler und Klavier
Text von Helga Krauss
Musik von Danny Ashkenasi
1D, 2H, Klavier
UA: 12.08.2005, International Fringe Festival New York
frei zur DSE

Nach einem Autounfall fragt sich eine Frau, was mit ihr geschieht. Da gibt es zwei Herren in besten Anzügen, die sich ihr angenommen haben. Um sie herum herrscht hektisches Treiben von Rettungssanitätern und ähnlichem. Sind diese Herren in den Anzügen etwa Engel? Lebt sie noch oder ist sie bereits tot? Ein seltsamer Zustand. Wenn diese Herren Engel sind, dann sind es sehr menschliche Engel, in gleichem Maß sachlich und einfühlsam – und auch humorvoll. Die Frau ist eine gefeierte Sängerin und beginnt, den Männern ihr Leben zu erzählen – oder sind es Rückblenden einzelner Lebensstationen, die ihr unwillkürlich erscheinen? Egal, auf jeden Fall nehmen die "Engel" regen Anteil daran und spielen mit. Da war das geliebte Kinderspiel, der herrschsüchtige Dirigent, in den sie sich verliebt hatte, die erfolgreichen Auftritte, ihr Sohn, den sie vielleicht doch zu sehr vernachlässigt hat. Es erscheint ihr Ehemann – und plötzlich gibt es verschiedene Versionen einzelner Szenen. Was ist Wirklichkeit, was Fiktion? Ein verrücktes Leben – oder war es nur ein Traum? Die Engel verabschieden sich – darf sie wieder zurück? Doch was ist das Leben – was ist Realität und was ist Traum? Hat sie alles nur geträumt oder wird sie gerade geträumt?

Jenseits nimmt uns auf leichte Art und Weise mit in eine Zwischenwelt. Ohne jegliche Düsternis wird der Zustand des Wechsels vom Leben zum Tod thematisiert, werden Fragen aufgeworfen und – durchaus humorvolle – Antworten in den Raum gestellt. Danny Ashkenasis Musik verwendet in ihrer klaren, nur von Klavier und Gesang getragenen Struktur opernhafte Teile im Wechsel mit Lied- und Songelementen.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.

Premierenberichte zu diesem Stück vorhanden