23.11.4744

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"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

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Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
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Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
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Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Bild von George GershwinGershwin, George
George und Ira Gershwin 

George Gershwin, geb. am 6. September 1898 in Brooklyn, New York, arbeitete nach dem Studium der klassischen Musik zunächst als Songwriter, komponierte 1919 für Al Jolson "Swanee" und im gleichen Jahr sein erstes Musical "La La Lucille". 1924 konnte er mit "Lady Be Good" und der "Rhapsody in Blue" große Erfolge verbuchen. Zu den bekanntesten seiner ca. 30 Musicals, für die meist sein Bruder Ira die Texte schrieb, zählen: "Funny Face" (1927), "Strike Up The Band" (1930), "Of Thee I Sing" (1931), das erste Musical, das den renommierten Pulitzer-Preis erhielt.

Mit der auf dem Roman "Porgy" von Du Bose Heyward basierenden Oper "Porgy And Bess" (1935) schuf er die amerikanische "Folk Opera", die Elemente der klassischen Musik mit denen des Jazz und des Blues verbindet. Nach seinem frühen Tod am 11. Juli 1937 in Beverly Hills wurde Gershwin in der Folgezeit insbesondere mit seinen "klassischen" Kompositionen zu einer Ikone des amerikanischen Showbusiness. Umarbeitungen erfuhren in späteren Jahren u.a. die Musicals "Funny Face" (My One And Only, UA 1983 in Boston) und "Girl Crazy" (Crazy For You, UA 1992 in New York), die teilweise auch mit neu entdeckten Gershwin-Songs ergänzt wurden.

 

My One And Only

Ein Musical
Buch von Peter Stone und Timothy S. Mayer
Gesangstexte von George und Ira Gershwin
Musik von George Gershwin
Deutsch von Hartmut H. Forche und Carol Lentner
2D, 4H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, Klar, S.Sax, A.Sax), Reed II (Fl, Klar, B.Klar, A.Sax), Reed III ([Fl, Ob, E.H], Klar, T.Sax), Reed IV (Fl [oder Klar], Klar, Fg, B.Sax), Hr I, II, Trp I, II, III, Pos I, II, Schl I, II, Git (Bj), Kl I, II, Vl I, II, Vc, B
UA: 01.05.1983, St. James Theatre New York
DSE: 31.12.1993, Landestheater Coburg

Miss Edythe Herbert, Ärmelkanaldurchschwimmerin und außergewöhnliche Schönheit, kommt mit Prinz Nikolai und seinem europäischen Wasserballett auf dem New Yorker Bahnhof an und lernt Captain Billy Buck Chandler kennen, dessen großes Ziel es ist, non-stop nach Paris zu fliegen. Doch will er auch Edythes Liebe gewinnen. Tatsächlich erliegt sie seinem Charme, sieht aber vor allem in ihm ihre Chance, endlich von Nikolai wegzukommen, der sie seit Jahren schon mit ihrer Vergangenheit erpresst.

Der Prinz schnüffelt auf Billys Hangar herum und tauscht in dessen Flugzeug Lone Star Benzin gegen Wasser aus; der gemeinsame Flug von Edythe und Billy endet statt wie geplant in Havanna auf einer kleinen Insel vor New York. Hier haben sie viel Zeit, sich ihre Liebe zu gestehen, denn erst nach Tagen stören Nikolai und Billys Mechanikerin Mickey ihre Zweisamkeit. Leider bekennt sich Billy nicht vorbehaltlos zu Edythe, als der Prinz ihre bewegte Vergangenheit enthüllt, so dass sie die Insel enttäuscht wieder mit dem Russen verlässt.

Billy erkennt, dass ihm die Liebe zu Edythe wichtiger ist als seine Atlantiküberquerung. Aber Edythe ist verschwunden. Auch Nikolai sucht sie und will von Mickey deren Aufenthaltsort erfahren. Als Billy dazukommt, enthüllt Mickey den überraschten Männern ihre wahre Identität als FBI-Agentin, die die Aufgabe hat, Billy vor dem russischen Spion Nikolai zu schützen, der unbedingt verhindern soll, dass ein Amerikaner als erster non-stop nach Paris fliegt. Trotz ihrer Gegnerschaft gestehen sich die beiden Agenten gegenseitige Sympathie.

Billy findet Edythe genau in dem Moment in einem Club in Marokko, als über Rundfunk Lindberghs Landung in Paris gemeldet wird. Aus Liebe zu Edythe ist Billy jedoch ohne Zwischenlandung von New York bis nach Marokko geflogen und folglich der eigentliche Sieger – mit dem kleinen Nachteil, dass dies außer den beiden Liebenden keiner weiß. Sie krönen den Sieg der Liebe über die Jagd nach Ruhm mit ihrer Hochzeit.