21.09.3695

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
Oliver Schmaerings und Kay Wuscheks Bearbeitung des Fontane-Romans "Effi...

UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
Die nächste Premiere von David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus findet...

Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
Am 25.09. ist die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Brittains Stück...

UA: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch am Neuen Theater Halle
Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

UA: "Heiß auf 2. Liga" von Jörg Menke-Peitzmeyer an den Hamburger Kammerspielen
Das Unfassbare ist geschehen: Bange Minuten bis zum Ende des letzten Spiels....

Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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Steiof, Franziska
Die Regisseurin und Autorin Franziska Steiof schrieb zahlreiche Stücke gemeinsam mit dem Komponisten Thomas Zaufke, u. a. Moby Dick für das Theater Kiel,...


Zaufke, Thomas
Thomas Zaufke zählt zu den erfolgreichsten Komponisten im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Autor Peter Lund schrieb er u. a. die Musicals...


Melville, Herman


 

Moby Dick

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Herman Melville
in einer Bühnenfassung von Franziska Steiof mit Musik von Thomas Zaufke
2D, 6H
Orchesterbesetzung: Kl/Keyb, Git, B, Tr, Dr, Akk
Playback-Version vorhanden
UA: 09.07.2010, Theater Kiel Kiel

Der junge Ismael hat das Leben an Land gründlich satt und beschließt, zur See zu fahren. Auf der Insel Nantucket heuert er auf dem Walfängerschiff "Pequod" an. Dort führt Kapitän Ahab das Kommando. Ein ebenso zwielichtiger wie charismatischer Seemann, der eine sonderbare Besatzung um sich gescharrt hat. An Bord enthüllt Ahab den Männern seine Mission: Der Kapitän hat einst im Kampf mit Moby Dick, einem gigantischen weißen Wal, ein Bein verloren. Seither ist er ein fanatisch Getriebener, der nur noch ein einziges Ziel im Leben verfolgt – Rache. Er will das mächtige Tier um jeden Preis finden und erlegen. Demjenigen, der den Wal zuerst erblickt, verspricht er eine am Hauptmast festgenagelte Golddublone. Ahab gelingt es, die Männer auf sein Ziel einzuschwören und eine schicksalhafte Reise nimmt ihren Lauf.

Der 1851 erschienene Roman "Moby Dick" von Herman Melville ist eines der wichtigsten und berühmtesten Bücher der Weltliteratur: Eine pralle, überaus spannende Abenteuergeschichte auf hoher See, die mit einer Vielzahl skurriler Charaktere aufwartet und gleichzeitig einen modernen Mythos abbildet, in dem sich der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal einen archaischen Kampf auf Leben und Tod liefern.
(Text: Theater Kiel)

Der Autorin und Regisseurin Franziska Steiof ist es in Ihrer Bühnenversion von Moby Dick gelungen, in der 900 Seiten starken Vorlage des amerikanischen Autors Herman Melville die inneren Konflikte der einzelnen Figuren herauszuschälen und den immer größer werdenden Wahn Kapitän Ahabs greifbar zu machen. Sie lässt humorvolle und ruhige Szenen immer wieder mit sturmbeladenen Passagen abwechseln und schafft so ein stimmiges Bild von Ismaels abenteuerlicher Reise auf der "Pequod". Komponist Thomas Zaufke setzt kraftvolle, mitreißende und impulsive rockige Ensemblenummern, in denen der unbändige Wille der Crew an Deck, die Jagd nach der weißen Trophäe für sich zu entscheiden, förmlich explodiert gegen ruhige, nachdenklich stimmende Balladen ab und fängt so die Stimmung des Meeres von aufpeitschender Gischt bis ruhiger See perfekt ein.

Das Stück entstand als Auftragswerk für das Theater Kiel.

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