23.11.3982

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"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Leigh, Mitch
Der Komponist Mitch Leigh wurde 1928 geboren und hat an der Yale School of Music, u.a. bei Paul Hindemith, Musik studiert. Anschließend arbeitete er als...


Wasserman, Dale
Dale Wasserman wurde am 2. November 1914 in Rhinelander, Wisconsin geboren. Im Alter von neun Jahren verlor er beide Elternteile und wurde kurz darauf mit...


Darion, Joe
Joe Darion wurde am 20. Januar 1917 in New York City geboren und war ein amerikanischer Liedtexter für Musiktheater. Bekannt wurde er durch Der Mann von La...


 

Der Mann von La Mancha

(Man Of La Mancha)
Ein Musical von Dale Wasserman
Musik von Mitch Leigh
Gesangstexte von Joe Darion
Inszenierung der Uraufführung von Albert Marre
Deutsch von Robert Gilbert
4D, 8H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl (Picc), Ob, Klar, Fg, Hr I, II, Trp I, II, Pos I, II (B.Pos), Pk, Schl I, II, Hrf, Git I, II, Kb
UA: 22.11.1965, ANTA Washington Square Theatre New York
DSE: 04.01.1968, Theater an der Wien Wien

Der Dichter Miguel de Cervantes ist von der spanischen Inquisition des ausgehenden 16. Jahrhunderts ins Gefängnis gesperrt worden. Dort spielt er, um sein Romanmanuskript des "Don Quixote" vor zwielichtigen Mithäftlingen zu retten, mit diesen zusammen improvisierte Szenen aus seinem Werk mit einfachen Mitteln nach.

Cervantes selbst schlüpft in die Rolle des älteren Edelmannes Alonso Quijana, der durch die Lektüre vieler Ritterromane derart geistig verwirrt ist, dass er als fahrender Ritter Don Quixote zusammen mit seinem einfältigen Diener Sancho Pansa durch die Welt zieht, um gegen alles Böse zu streiten. Unfähig, zwischen der Realität und seiner Phantasie zu unterscheiden, kämpft er auf seiner Suche nach seinem Erzfeind, dem "Großen Zauberer" gegen eine Windmühle, die er für einen vierarmigen Riesen hält. In einer Gaststätte, die er für ein Schloss hält, glaubt er in der Gelegenheits-Prostituierten Aldonza seine Prinzessin Dulcinea gefunden zu haben, für die er ritterliche Abenteuer bestehen kann. Obwohl sie ihm ihre wahre Identität drastisch vor Augen hält, schützt Quixote sie zusammen mit Sancho erfolgreich vor den Übergriffen einer Bande von Maultiertreibern. Da Quijana sich durch seinen Geisteszustand zum Gespött des ganzen Landes macht, sehen seine Nichte Antonia und ihr Verlobter Dr. Carrasco ihre geplante Hochzeit gefährdet. In der Verkleidung eines Spiegelritters, den Don Quixote für den "Großen Zauberer" hält, streckt Carrasco Quijana im Kampf nieder, um ihn mit dieser Schocktherapie zu heilen.

Nachdem Quijina sich im Spiegel als alter Narr in lächerlicher Verkleidung erkannt hat, schwinden seine Kräfte. Die geläuterte Aldonza, die nicht gewohnt war, von einem Mann respektvoll behandelt zu werden, bekennt sich an seinem Sterbebett zu seiner Utopie vom Kampf für das Unerreichbare.

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