25.02.3795

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"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...

Oliver Schmaering für Mülheimer Kinderstückepreis nominiert
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist für den Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...


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Leigh, Mitch
Der Komponist Mitch Leigh wurde 1928 geboren und hat an der Yale School of Music, u.a. bei Paul Hindemith, Musik studiert. Anschließend arbeitete er als...


Wasserman, Dale
Dale Wasserman wurde am 2. November 1914 in Rhinelander, Wisconsin geboren. Im Alter von neun Jahren verlor er beide Elternteile und wurde kurz darauf mit...


Darion, Joe
Joe Darion wurde am 20. Januar 1917 in New York City geboren und war ein amerikanischer Liedtexter für Musiktheater. Bekannt wurde er durch Der Mann von La...


 

Der Mann von La Mancha

(Man Of La Mancha)
Ein Musical von Dale Wasserman
Musik von Mitch Leigh
Gesangstexte von Joe Darion
Inszenierung der Uraufführung von Albert Marre
Deutsch von Robert Gilbert
4D, 8H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl (Picc), Ob, Klar, Fg, Hr I, II, Trp I, II, Pos I, II (B.Pos), Pk, Schl I, II, Hrf, Git I, II, Kb
UA: 22.11.1965, ANTA Washington Square Theatre New York
DSE: 04.01.1968, Theater an der Wien Wien

Der Dichter Miguel de Cervantes ist von der spanischen Inquisition des ausgehenden 16. Jahrhunderts ins Gefängnis gesperrt worden. Dort spielt er, um sein Romanmanuskript des "Don Quixote" vor zwielichtigen Mithäftlingen zu retten, mit diesen zusammen improvisierte Szenen aus seinem Werk mit einfachen Mitteln nach.

Cervantes selbst schlüpft in die Rolle des älteren Edelmannes Alonso Quijana, der durch die Lektüre vieler Ritterromane derart geistig verwirrt ist, dass er als fahrender Ritter Don Quixote zusammen mit seinem einfältigen Diener Sancho Pansa durch die Welt zieht, um gegen alles Böse zu streiten. Unfähig, zwischen der Realität und seiner Phantasie zu unterscheiden, kämpft er auf seiner Suche nach seinem Erzfeind, dem "Großen Zauberer" gegen eine Windmühle, die er für einen vierarmigen Riesen hält. In einer Gaststätte, die er für ein Schloss hält, glaubt er in der Gelegenheits-Prostituierten Aldonza seine Prinzessin Dulcinea gefunden zu haben, für die er ritterliche Abenteuer bestehen kann. Obwohl sie ihm ihre wahre Identität drastisch vor Augen hält, schützt Quixote sie zusammen mit Sancho erfolgreich vor den Übergriffen einer Bande von Maultiertreibern. Da Quijana sich durch seinen Geisteszustand zum Gespött des ganzen Landes macht, sehen seine Nichte Antonia und ihr Verlobter Dr. Carrasco ihre geplante Hochzeit gefährdet. In der Verkleidung eines Spiegelritters, den Don Quixote für den "Großen Zauberer" hält, streckt Carrasco Quijana im Kampf nieder, um ihn mit dieser Schocktherapie zu heilen.

Nachdem Quijina sich im Spiegel als alter Narr in lächerlicher Verkleidung erkannt hat, schwinden seine Kräfte. Die geläuterte Aldonza, die nicht gewohnt war, von einem Mann respektvoll behandelt zu werden, bekennt sich an seinem Sterbebett zu seiner Utopie vom Kampf für das Unerreichbare.

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