19.02.2018

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Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


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Bild von Dave  MalloyMalloy, Dave

Der Autor und Komponist Dave Malloy wuchs in Lakewood, Ohio, auf. Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er in San Francisco. Derzeit trifft er den Nerv des New Yorker (Off-)Broadway-Publikums und feiert, neben Préludes, auch mit Werken wie "Ghost Quartet" (UA: 2014, Bushwick Starr, NYC) und der preisgekrönten, auf "Krieg und Frieden" basierenden Elektro-Pop-Oper "Natasha, Pierre & The Great Comet" (Zwölf Tony-Award-Nominierungen 2017) große Erfolge.

 

Préludes

Eine musikalische Fantasie
im Kopf von Sergej Rachmaninow
Buch, Musik und Gesangstexte von Dave Malloy Deutsch von Roman Hinze
2D, 4H
Orchesterbesetzung: Kl, Synth I,II, Laptop
UA: 23.05.2015, Lincoln Center Theater New York City
DSE: 20.01.2017, Landestheater Linz

Sergej Rachmaninow, dank seines Prélude in cis-Moll schon als 19-Jähriger ein Shootingstar, scheitert mit seiner ersten Sinfonie. Der Dirigent schwankt betrunken am Pult, das Orchester ist ahnungslos, das Publikum feindselig, die Kritik vernichtend. Der zartbesaitete Sergej stürzt in eine tiefe Depression und bekommt drei Jahre lang keine Note mehr aufs Papier. Schließlich begibt er sich in die Hände des russischen Psychiatrie-Pioniers Nikolai Dahl. Sein Spezialgebiet: Hypnose-Therapie. Rachmaninow entspannt sich, versinkt tief in seinem Innersten und gibt den Weg frei für eine musikalische Fantasiereise durch seine Seele.

Dave Malloy macht die panische Angst des Künstlers vor dem weißen Blatt Papier spürbar, die besonders tragisch ist, wenn Begegnungen mit Tolstoi, Tschechow oder Tschaikowsky zum Alltag gehören. Musikalisch überrascht er mit einer kühnen Mischung aus bearbeiteten Originalwerken Rachmaninows kombiniert mit hypnotischen Techno-Loops.

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