20.01.7156

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Ein Geschenk der Götter
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Der letzte schöne Herbsttag
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Das Gewissen vergisst nie
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Tochter bleibt Tochter
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Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
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Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Paul Graham BrownBrown, Paul Graham

Der Engländer Paul Graham Brown ist ein Multitalent. Er schreibt, komponiert, inszeniert, produziert und spielte in zahllosen Musicals für eine Vielzahl an Theatern und Gruppen. Er studierte Music and Dramatic Presentation an der University of Leeds und war nach dem Studienabschluss für fünf Jahre als Musical-Komponist für den North Kesteven District in England tätig. Während dieser Zeit war er auch musikalischer Direktor der Midlands Academy of Dance and Drama, Nottingham. Auch heute arbeitet Brown, der seit 2005 in Berlin lebt, weiterhin für Jugendtheater Projekte in Großbritannien. Regelmäßig übernimmt er die künstlerische Leitung für Projekte von ArtsNK in Lincolnshire. Für das "Paul McCartney's Liverpool Institute of Performing Arts"(GB) entwickelte Paul Graham Brown das Konzept, die Musik und die Inszenierung für "Let Your Heart go Ding-a-Dong", eine Mischung aus Theater und Musical, basierend auf Liedern des Eurovision Song Contests.

Sein Deutschlanddebüt gab Brown mit dem gefeierten Musical Bonnie und Clyde (UA: 2001, Theater Heilbronn). Die Zeitschrift "Musicals" attestierte seiner Musik eine "fast unerschöpfliche Fülle von Songs und Melodien, [...] Motto: geniale Simplizität." (Juni 2001) Es folgten u.a. Der große Houdini und The Time To Change.

2006 arbeitete er erstmals zusammen mit der Librettistin Nina Schneider für sein Projekt Das Newsical am Berliner Tribüne Theater, wo sie während einer Woche pro Nacht ein Mini-Musical schrieben, das dann tagsüber geprobt und am Abend aufgeführt wurde. Das jüngste gemeinsame Werk Show Dogs! gewann im Juli 2007 den "Frank Wildhorn Award for Musical Theatre" in Graz.

Paul Grahams Browns Musical Der Kampf des Jahrhunderts entstand zusammen mit dem Autor und Regisseur James Edward Lyons, zeichnet die Boxkämpfe von Joe Louis und Max Schmeling nach und hatte im Oktober 2008 an der Tribüne Berlin Uraufführung.

Dieser Zusammenarbeit folgte im August 2009 das 3-Personen-Musical King Kong, das anlässlich seiner Uraufführung am Kleinen Theater Berlin von Publikum und Kritik gefeiert wurde.

Auszeichnungen

2007: "Frank Wildhorn Award for Musical Theatre" für Show Dogs!


Weitere Informationen zu Paul Graham Brown

 

The Time To Change

(Unglaubliche Verwandlungen)
Eine Musical-Komödie
Musik, Buch und Gesangstexte von Paul Graham Brown
Deutsch von Moritz Staemmler
3D, 4H, Nebendarsteller, Ensemble
Orchesterbesetzung: in Vorbereitung
frei zur UA

The Time To Change ist eine leichte Musical-Komödie mit viel Herz und dem zentralen Thema "Wandel", oder besser: Wie die Angst vor Veränderungen uns daran hindert, das Leben, das wir uns wünschen, zu leben.

New York, Ende der 1920er Jahre. Ruth und Jane Skinner, zwei singende und tanzende eineiige Zwillingsschwestern, nicht mehr ganz in der Blüte ihres Lebens, haben die meiste Zeit der vergangenen 50 Jahre damit verbracht, in drittklassigen Theatern und schäbigen Vaudeville-Shows in den USA aufzutreten. Angetrieben von ihrer dominanten Mutter haben sie immer geglaubt, nur einen Schritt vom großen Erfolg entfernt zu sein. Gemeinsam sind sie alt geworden und waren immer füreinander da, bei kleineren Triumphen und größeren Enttäuschungen. Ein getrenntes Leben scheint mittlerweile undenkbar. Sehr zum Leidwesen von Harold, mit dem Jane seit neun Jahren verlobt ist und während der ganzen Zeit hin- und hergerissen war zwischen ihrer Verpflichtung zu ihm und ihrer Verpflichtung zu ihrer Schwester und ihrem gemeinsamen Traum vom Broadway-Ruhm.

Durch einen Wink des Schicksals und ein großes Missverständnis nehmen die beiden Schwestern an einem Vorstellungstermin für eine große Broadway Show teil und werden als "Die Phantastische Zara" engagiert, die schnellste und glamouröseste Kostümwechsel-Künstlerin, die jemals am Broadway gesehen wurde! Entschlossen, den Traum ihrer Mutter zu verwirklichen, und endlich in einer Broadway Show aufzutreten, entscheiden sie sich, das Missverständnis nicht aufzuklären. Sie schaffen es, eine der größten Gaunereien, die es je in der Theaterwelt gab, durchzuziehen. Fast!

Ganz New York glaubt, dass Ruth und Jane ein und dieselbe Person sind. Die anfängliche Euphorie über den sich allmählich einstellenden Ruhm weicht bald der Ernüchterung: Immer nur eine der beiden Schwestern kann sich fortan unter die Leute wagen oder den Erfolg genießen, die andere ist dazu verdammt, im Verborgenen zu bleiben. Gerade als ihre Bühnen-Identitäten näher zusammen rücken als jemals zuvor, müssen sie abseits der Bühne lernen, sich alleine zu behaupten, ohne die Hilfe der anderen.

Langsam verschwinden die selbst auferlegten Beschränkungen. Jane denkt über ein Leben in Zufriedenheit mit Harold nach, ohne Ruth und abseits des wilden Show Business. Ruth kann sich vorstellen, sich in Robert, einen beharrlichen und attraktiven Bewunderer der "Phantastischen Zara", zu verlieben. Mit dem Fallen der Schranken werden unangenehme Wahrheiten offenbart, und Rivalitäten und Eifersüchteleien kommen zum Vorschein.

Nach einer Fülle von Missverständnissen und Verwechslungen müssen sich Ruth und Jane zwischen der Sicherheit ihres alten Lebens und der Unsicherheit und Aufregung eines getrennten Lebens entscheiden. Nach der Broadway-Premiere ihrer sensationellen "Phantastischen Zara"-Show verraten die beiden Schwestern die Wahrheit über ihre Täuschung und entscheiden sich für ein Leben allein, mit der Unterstützung der Männer, die sie lieben.

Mit The Time To Change bleibt Paul Graham Brown seinen Sujets und seiner Vorliebe für die 20er Jahre treu. Wie schon in Bonnie und Clyde und Houdini schafft er es auch diesmal, diese Zeit in seiner Musik für The Time To Change aufleben zu lassen. In seiner Partitur verbinden sich stilsichere Ragtime- und Jazz-Anklänge mit modernem Musicalton und weitgespannte Balladen mit mitreißendend rhythmischen Nummern.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.