01.03.2015

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Zum Wiederentdecken: "Alan Turing" von Hugh Whitemore
Alan Turing gehört zweifellos zu den größten Logikern und Theoretikern des...

Neu bei FBE: "Zu klein, um ein Planet zu sein" von Adam Barnard
Gesehen werden, groß und irgendwie bedeutend sein – das ist die Sehnsucht,...

UA: "Zaubermühle!" von Katrin Lange am Schnawwl
Für das Schnawwl in Mannheim hat Katrin Lange den mythologischen Stoff des...

Premiere "Hinter dem Bahnhof liegt das Meer" am Theater Kiel
Das Theater Kiel zeigt ab dem 21. Februar das märchenhafte Kinderbuch Hinter...

Drei Musiktheaterpremieren im Februar
Im Februar gibt es drei Premieren von außergewöhnlich schönen Werken, auf die...

DSE: "Der Kleine und das Biest" am Jungen Ensemble Stuttgart
In der Regie von Brigitte Dethier feiert am 14. Februar, wenn glückliche...

"Shoppen" von Ralf Westhoff wieder verfügbar!
Jürgen Popigs Bühnenfassung des preisgekrönten Ensemblefilms Shoppen von Ralf...

Neu bei FBE: "Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund
Mit dem bösen Wolf hat eigentlich schon jeder seine schlechten Erfahrungen...

Neu bei DESCH: "Papa!" von Pierre Chesnot
Mit humorvollen Komödien auf höchstem Niveau hat Pierre Chesnot sich weltweit...

Neu bei FBE: "Fortune Cookie" von Esther Becker
Der Geldautomat verweigert ihr das Bargeld, die Wahrsagerin kann keine...

UA: "Alma und das Genie" am Theater des Westens
Am 2. Februar geht die Stammzellformation (Nini Stadlmann und Tom van...


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Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


 

Vincent van Gogh

Ein Musical
Idee und Bearbeitung von Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Musik von Gisle Kverndokk
Deutsch von Siegfried Weibel
9D, 9H, Ensemble
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, Klar, B.Klar), Reed II (Klar, A.Sax), Trp (Flügel Hr), Pos, Schl, Git, Syn, Vl, Kb
UA: 09.06.2001, Schlossfestspiele Ettlingen

In der Art eines farbenreichen, rasanten Bilderbogens erzählt das Musical das kurze, dramatische Leben des Malers Vincent van Gogh, der zu Lebzeiten ein einziges Bild verkaufen konnte, während seine Werke auf den Auktionen von heute immer neue Preisrekorde brechen.

Von seinen Emotionen getrieben, durchlebt Vincent Situationen, in denen Glück und dramatische Rückschläge nahe beieinander liegen. Zu Beginn seiner Laufbahn geht er zunächst im Beruf des Kunsthändlers auf, ist aber unfähig, der bornierten Kundschaft schlechte Bilder nach ihrem Wunsch anzupreisen.

Nach dem Scheitern seiner ersten Liebesbeziehung zieht es den Pfarrerssohn als Laienprediger in das belgische Bergbaugebiet um Petit Wasmes. Nach einem Grubenunglück, das Vincents Glauben an Gott tief erschüttert, erhält er Besuch von seinem Bruder Theo, einem erfolgreichen Kunsthändler. Dieser findet Zeichnungen von Vincent und erkennt die künstlerische Genialität des Bruders. Diese Bestätigung gibt Vincent wieder neuen Lebensmut. Er kehrt in sein Elternhaus zurück, doch auch dort setzt sich das Auf und Ab seines Lebens fort.

Eine Liebesbegegnung mit seiner verwitweten Kusine endet katastrophal. Es kommt zum Bruch mit den Eltern, nur Theo hält weiter zu ihm und unterstützt ihn in seinen Plänen, Maler zu werden. Vincent zieht nach Den Haag und malt im Rotlichtviertel. Die Hure Sien wird seine Lebensgefährtin und bietet ihm erstmals so etwas wie ein Zuhause. Doch die Gesellschaft lehnt diese unstandesgemäße Beziehung ab. Auf Drängen Theos verlässt Vincent Sien und geht mit seinem Bruder nach Paris, wo er im Kreis der Künstler des Moulin Rouge eine neue Zuflucht findet.

Doch schon bald sehnt er sich nach Licht und Farben und zieht in die Provence. In Arles wird er zu seinen strahlendsten Bildern inspiriert. Sein Drang zu malen überdeckt weitere Rückschläge in seinem Leben, wie die von Anfang an zum Scheitern verurteilte häusliche Gemeinschaft mit der Hure Rakel und dem Malerfreund Gauguin. Vincent entfernt sich immer mehr von der Realität und findet Zuflucht in einer Welt von Sonne, Licht und Farben, die durch seine Gemälde über seinen Tod hinaus bestehen bleibt.

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