01.07.2015

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Neu bei FBE: "Pocahontas 2015 (Show must go on)" von Eva Rottmann
Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Alle Protagonisten der anrührenden...

Sommertheaterpremieren Teil 1
Die Natur ist grün, der Wind mild und es wird wärmer - all das verrät uns,...

Neu bei FBE: "Ganze Tage, ganze Nächte 3" von Xavier Durringer
Xavier Durringer versteht es wie kein Zweiter, eine Sprache zu kreieren, die...

Neu bei FBE: "Der Prozess des Hans Litten" von Mark Hayhurst
Wer war Hans Litten? In den bekannteren Werken über die Zeit des...

Oliver Kluck bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater
Rückblick auf eine Kindheit im erzkatholischen Wallfahrtsort Altötting der...

Neu bei FBE: "In Maries Loft" von Ursula Scheidle
Marie hat es in Leons Augen geschafft. Sie lebt in einem überdimensional...

Neu bei FBE: "So finster die Nacht" von John Ajvide Lindqvist und Jack Thorne
Oskar ist zwölf und allein. Er lebt mit seiner Mutter, die Trost eher sucht...

Neu bei FBE: "These Paper Bullets!" von Rolin Jones und Billie Joe Armstrong
"You’re going to rewrite Shakespeare, and I’m going to rewrite the Beatles?"...

"Die Nashörner" bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen
Vom 03.06.-08.06.2015 werden Die Nashörner von Eugène Ionesco bei den...


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Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


 

Vincent van Gogh

Ein Musical
Idee und Bearbeitung von Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Musik von Gisle Kverndokk
Deutsch von Siegfried Weibel
9D, 9H, Ensemble
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, Klar, B.Klar), Reed II (Klar, A.Sax), Trp (Flügel Hr), Pos, Schl, Git, Syn, Vl, Kb
UA: 09.06.2001, Schlossfestspiele Ettlingen

In der Art eines farbenreichen, rasanten Bilderbogens erzählt das Musical das kurze, dramatische Leben des Malers Vincent van Gogh, der zu Lebzeiten ein einziges Bild verkaufen konnte, während seine Werke auf den Auktionen von heute immer neue Preisrekorde brechen.

Von seinen Emotionen getrieben, durchlebt Vincent Situationen, in denen Glück und dramatische Rückschläge nahe beieinander liegen. Zu Beginn seiner Laufbahn geht er zunächst im Beruf des Kunsthändlers auf, ist aber unfähig, der bornierten Kundschaft schlechte Bilder nach ihrem Wunsch anzupreisen.

Nach dem Scheitern seiner ersten Liebesbeziehung zieht es den Pfarrerssohn als Laienprediger in das belgische Bergbaugebiet um Petit Wasmes. Nach einem Grubenunglück, das Vincents Glauben an Gott tief erschüttert, erhält er Besuch von seinem Bruder Theo, einem erfolgreichen Kunsthändler. Dieser findet Zeichnungen von Vincent und erkennt die künstlerische Genialität des Bruders. Diese Bestätigung gibt Vincent wieder neuen Lebensmut. Er kehrt in sein Elternhaus zurück, doch auch dort setzt sich das Auf und Ab seines Lebens fort.

Eine Liebesbegegnung mit seiner verwitweten Kusine endet katastrophal. Es kommt zum Bruch mit den Eltern, nur Theo hält weiter zu ihm und unterstützt ihn in seinen Plänen, Maler zu werden. Vincent zieht nach Den Haag und malt im Rotlichtviertel. Die Hure Sien wird seine Lebensgefährtin und bietet ihm erstmals so etwas wie ein Zuhause. Doch die Gesellschaft lehnt diese unstandesgemäße Beziehung ab. Auf Drängen Theos verlässt Vincent Sien und geht mit seinem Bruder nach Paris, wo er im Kreis der Künstler des Moulin Rouge eine neue Zuflucht findet.

Doch schon bald sehnt er sich nach Licht und Farben und zieht in die Provence. In Arles wird er zu seinen strahlendsten Bildern inspiriert. Sein Drang zu malen überdeckt weitere Rückschläge in seinem Leben, wie die von Anfang an zum Scheitern verurteilte häusliche Gemeinschaft mit der Hure Rakel und dem Malerfreund Gauguin. Vincent entfernt sich immer mehr von der Realität und findet Zuflucht in einer Welt von Sonne, Licht und Farben, die durch seine Gemälde über seinen Tod hinaus bestehen bleibt.

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