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Rückblick: "Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
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Neu bei Desch: "Das Bärtchen" von Sacha Judaszko und Fabrice Donnio
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"Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Am 24. Mai hat Der Flüchtling von Fritz Hochwälder am Vorarlberger...

Rückblick: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" (Zaufke / Mason / de Waal) am Landestheater Linz
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Bild von Paul BurkhardBurkhard, Paul

Der 1911 in Zürich geborene Paul Burkhard begann seine Theaterlaufbahn nach Abschluss des Konservatoriums als Korrepetitor und Kapellmeister am Stadttheater Bern, wurde aber bald als Leiter der Musikabteilung ans Zürcher Schauspielhaus berufen.

Als 24-jähriger schrieb er seine erste Operette Hopsa ganz im Stil der zeitgenössischen Revue-Operetten, ehe er 1939 mit dem Schweizer Mundartstück "Der schwarze Hecht" überregional auf sich aufmerksam machte. 1950 erlebte das Stück in der Bearbeitung von Erik Charell unter dem Titel Das Feuerwerk seine Aufführung am Münchner Gärtnerplatz-Theater und verschaffte Burkhard, nicht zuletzt dank des Chansons "Oh, mein Papa", den endgültigen Durchbruch und weltweite Berühmtheit. Allein das "abendfüllende Chanson" Das Feuerwerk wurde bis heute in über 40 Sprachen übersetzt.

Daneben entstanden die komische Oper "Casanova in der Schweiz" (1942), Tic-Tac (1946), "Die Weibermühle" (1951), "Spiegel, das Kätzchen" (1956) nach der Novelle Gottfried Kellers, Die Pariserin (1957) und Bunbury (1965) nach Oscar Wildes Komödie. An den überwältigenden Erfolg von Das Feuerwerk konnte er mit diesen Werken allerdings nicht mehr anknüpfen.

Nach Aufgabe seiner Tätigkeit als Dirigent und Leiter des Studioorchesters des Radio Beromünster zog er sich in das schweizerische Zell im Kanton Zürich zurück, um sich kirchlichen Werken und religiösen Spielen zu widmen: "Die Zeller Weihnacht", "Die Zeller Ostern", "Sieben Stufen des Lebens" u.a. Am Ende seines Lebens kehrte er noch einmal zu der Gattung zurück, die er aus dem Geiste des Chansons zu erneuern gehofft hatte, zur Operette.

Die Uraufführung seines letzten und von ihm selbst als sein "liebstes Kind" bezeichneten Werkes, "Regenbogen", erlebte er indessen nicht mehr. Paul Burkhard starb am 6. September 1977. Die Uraufführung des Stückes fand am 30. November 1977 in der Basler Komödie statt.

 

Weh' dem, der liebt

Lustspiel mit Musik nach Eugène Labiche
Frei bearbeitet von Albert Pulmann und Kurt Nachmann
Musik von Paul Burkhard
4D, 6H
Orchesterbesetzung: Kl
UA: 01.12.1948, Bernhard-Theater Zürich

Nichts ist wie es scheint im Hause des Marquis Escamillo de Correros, Generalkonsul von Patagonien. Lucie, seine vermeintliche Nichte, soll mit dem angeblich reichen Fabrikanten Gargeret verheiratet werden, um die vom Marquis veruntreuten Gelder ersetzen zu können. Doch ein Streik der Standesbeamten gibt dem jungen Fernando Zeit, Lucie für sich zu gewinnen.

Gleichzeitig erkennt der Trauzeuge Muserolle - als einziger - die wirklichen Zusammenhänge, deckt den Plan des Marquis auf – und bringt alle Beteiligten bis auf Lucie und Fernando gegen sich auf. Denn die "Illusionen sind das Wichtigste im Leben. Und die haben Sie uns geraubt." Ultimativ fordert der Marquis Muserolle auf, die "geraubten Illusionen" bis zum nächsten Morgen wieder herzustellen...

Dieses Werk vertritt FELIX BLOCH ERBEN im Subvertrieb für den Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG.