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UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
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Lindahl, Thomas
Thomas Lindahl wurde am 16. Februar 1953 in Malmö geboren. Nach einem Studium der Musikwissenschaft und Komposition an der Universität in Lund arbeitete er...


Kraus, Irena
Irena Kraus, 1955 geboren, wurde von 1979 bis 1981 am Dramatic Institute of Stockholm als Autorin und Dramaturgin ausgebildet. Seitdem schreibt sie sowohl...


 

Meine Mama ist ein Drache

(Min mamma är en drake)
Eine Oper für Kinder ab fünf Jahren
nach einer Erzählung von Pija Lindenbaum
Musik von Thomas Lindahl
Libretto von Irena Kraus
Deutsch von Jana Hallberg
3D, 2H
Orchesterbesetzung: Kl, Pos, Kb, Perc/Vibr
UA: 05.03.2011, Oper Göteborg
frei zur DSE

Åkes alleinerziehende Mutter Berit ist so gestresst, dass sie auch mal im Morgenrock unter dem Mantel zur Arbeit geht. Auch wenn Åke morgens in den Kindergarten soll, muss alles immer ganz schnell gehen, manchmal sogar so schnell, dass Åke allein zu Hause zurückbleibt.
Åke staunt nicht schlecht, als seine Mutter eines Morgens als feuerspeiender Drache aufwacht. Sie ist groß und behäbig, verspielt und manchmal bockig und ganz anders als sonst. Auf einmal sind die Rollen vertauscht und Åke muss seiner Mutter beibringen, wie man sich bei Tisch benimmt, dass man Teller nicht ableckt und keinen Kakao auf das Frühstücksbrot streut. "Die war schon immer so", erklärt die Großmutter, als Åke anruft, um sie um Rat zu fragen, und so ist Åke mit der Drachenmama auf sich allein gestellt und der Tag entwickelt sich zu einem wilden Abenteuer.
Im Zoo muss zwar die Drachenmama keinen Eintritt zahlen, denn Tiere dürfen kostenlos hinein, doch Åke nicht und er hat kein Geld. Die Drachenmama beginnt Feuer zu speien und versetzt den Wachmann und die Kassiererin in Angst und Schrecken. Und sich selbst auch. Weder Pillen noch Spritzen scheinen sie von ihrem Drachenleiden befreien zu können. Zum Glück gibt es noch die Großmutter. Bei ihr schläft sich die Drachenmama aus und am nächsten Tag ist sie wieder ganz die alte Berit. Zumindest fast: Denn sie beschließt, sich einen Tag freizunehmen, und Åke darf sich wünschen, was sie machen werden. Ganz in Ruhe!

Mit dieser Kinderoper ist ein ausgezeichnetes Musiktheaterstück mit zahlreichen brillanten Momenten für Kinder ab fünf Jahren gelungen, das von der schwedischen Kritik als "Perle des Musiktheaters für die Allerjüngsten" gefeiert wurde (Dagens Nyheter). "Der Zauber liegt in Thomas Lindahls Musik, den schnörkellosen Liedern, der Musical-Szene, den Opernarien und den verträumten Tönen eines Vibraphons." (Göteborgs Posten) Mit wenigen Strichen zeichnet der Komponist innere Landschaften und illustriert das Geschehen – ein "Meister im Detail" (Expressen).

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.