19.06.2018

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Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...

Nominierung Österreichischer Musiktheaterpreis 2018
Wir freuen uns mit dem Landestheater Linz und besonders auch mit unseren...


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Bild von Emma BroströmBroström, Emma

Emma Broström, geboren 1980 in Västerås, studierte in Göteborg Film- und Fernsehdrehbuch und anschließend Szenisches Schreiben an der Theaterhochschule in Malmö. Sie arbeitet heute als Drehbuchautorin, Dramatikerin und Dramaturgin. Emma Broström hat mehr als 30 Stücke sowohl für junges Publikum als auch Erwachsene geschrieben, die u. a. an Stockholms Stadsteater, Radioteatern, Malmö Stadsteatern, Backa Teatern und am Folkteater in Göteborg gespielt wurden. Mehrere ihrer Kinderstücke wurden zu den besten Inszenierungen des Jahres gewählt und zur schwedischen Theaterbiennale eingeladen. Emma Broström schrieb das Drehbuch für den Jugendfilm "Die Herde", der auf der Berlinale 2015 einen Gläsernen Bären gewann.

 

Das Mädchen von weither

(Flickan från Långt borta)
Bühnenfassung von Emma Broström
nach dem Kinderbuch von Annika Thor und Maria Jönsson
für Kinder ab 4 Jahren
Deutsch von Jana Hallberg
2D
UA: 11.09.2015, Regionteatern Blekinge Kronoberg Växjö
DSE: 19.01.2018, Neue Bühne Senftenberg

Ein dunkler Wald. Tiefer Schnee. Tannen, die sich im Wind wiegen. Der Mond ist am Himmel ganz allein. Er blickt auf ein kleines rotes Knäuel, das sich durch den Schnee kämpft. Knirschender Schnee. Stille sonst. Das rote Knäuel ist ein kleines Mädchen in einer viel zu großen roten Daunenjacke. Es ist ganz allein. Es friert. Am Ende des Tannenwäldchens entdeckt es ein Licht. Man kann fast hören, wie sein Herz unter der dicken Jacke pocht, als es vor der Hütte steht und all seinen Mut zusammennimmt. Das Mädchen klopft zaghaft an die Tür, dann trommelt es mit den kleinen Fäusten ans Fenster. Die Graue ist ganz versunken in die wunderbare Einsamkeit vorm Kamin. Und sie ist nicht auf Besuch eingestellt. Doch diese warme Stille ist genau das, wonach sich das Mädchen sehnt. Endlich ankommen und nicht mehr allein sein. Und bleiben.

Widerwillig öffnet die Graue die Tür. Was ist das für ein Mädchen, was im dunklen Wald alleine unterwegs ist? Wo kommt es her? Wo gehört es hin? Eine warme Milch, die die Graue kocht, weckt Erinnerungen an das ferne Zuhause. Die Kleine versucht, die richtigen Worte zu finden, plappert der Grauen alles nach und probiert deren Wörter in ihrem kleinen Mund. Sie beginnen ihr zu schmecken und es kehrt Leben in das Kind. Eine Nacht darf es bleiben, aber dann muss es wieder gehen. Denn die Graue liebt die Einsamkeit, die Ruhe – all das, was das Mädchen zu überwinden versucht. Das Mädchen von weither, basierend auf dem schwedischen Bilderbuch von Annika Thor und Maria Jonsson (im Oetinger Verlag unter "Das Mädchen von weit weg" erschienen), ist ein leises, unprätentiöses, berührendes Stück über eine ganz besondere Annäherung. Was passiert, wenn wir unsere Türen öffnen?

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