26.05.2018

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UA: "Brigitte Bordeaux" von Sergej Gößner
Am 26. Mai ist die Uraufführung von Sergej Gößners neuem Stück Brigitte...

ÖEA: "Music Hall" von Jean-Luc Lagarce am Theater in der Josefstadt
Am 26. Mai ist die österreichische Erstaufführung von Music Hall am Theater...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Nominierung Österreichischer Musiktheaterpreis 2018
Wir freuen uns mit dem Landestheater Linz und besonders auch mit unseren...

Jubiläum: Burt Bacharach wird 90!
Burt Bacharach wird am 12. Mai 90 Jahre alt. Er gehört bis heute zu den...

Neu bei FBE: "Der Freischütz" von Carsten Golbeck
Der Dreißigjährige Krieg geht dem Ende entgegen. Das Land ist zerstört. In...

Rückblick: Die DSE von Arne Lygres "Schatten eines Jungen" am DT Göttingen
Das Deutsche Theater Göttingen zeigte am 6. April die deutschsprachige...

Rückblick: UA von Philipp Löhles "Die Mitwisser" am Düsseldorfer Schauspielhaus
"Der Mensch als Idiot des digitalen Zeitalters" (WAZ) – Uraufführung von...

ÖEA: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Volkstheater Wien
Lazarus, David Bowies letzter musikalischer Gruß, feiert am 9. Mai...

Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Esther Becker und Sergej Gößner
Auf dem diesjährigen Heidelberger Stückemarkt war Esther Becker...

DSE: "Die Rechnung" von Clément Michel am Kleinen Theater am Südwestkorso
Das Kleine Theater am Südwestkorso in Berlin zeigt am 31. Mai die...

Neu bei DESCH: "Der Sittich" von Audrey Schebat
SIE und ER warten auf Freunde für ein gemeinsames Abendessen. Das Telefon...

Wieder bei FBE: "Hair", "La Cage aux folles" u. a.
Mit La Cage Aux Folles, Hair, Hello, Dolly! und Der kleine Horrorladen sind...


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Hirsch, Anka
Anka Hirsch ist Musikerin, Komponistin 
und Theaterpädagogin. In Dessau geboren und in Leipzig und Braunschweig aufgewachsen, studierte sie an der...


Ebel, Norbert
Norbert Ebel wurde in Gelsenkirchen-Buer geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien...


 

Nichts ist schöner

Ein Stück Musiktheater für Zuschauer ab 5 Jahren
frei nach dem Bilderbuch "Nichts und wieder nichts" von Antje Damm
Musik von Anka Hirsch
Text von Norbert Ebel
1D, 1H
Orchesterbesetzung: S.Sax / B.Klar, Vlc, Kl (auch präpariert), Schl, Perc
frei zur UA

Warum sollte philosophieren eigentlich nur etwas für Philosophen sein? Norbert Ebel und Anka Hirsch sind klar der Meinung: Das ist auch etwas für die Allerkleinsten. Deshalb haben sie für Kinder ab fünf Jahren ein kleines Musiktheaterstück über die große Frage nach dem Nichts geschaffen. Alla und Nixo haben eine Mission. Jeder seine eigene und die sind natürlich, wie Alla und Nixo selbst auch, grundverschieden. Oder doch nicht? Möglichst allein für sich und dann unfreiwillig doch irgendwie gemeinsam suchen sie nach "allem" und "nichts". Was ist wenn der Kühlschrank leer ist? Ist ein leeres Blatt Papier wirklich nur weiß? Und was passiert eigentlich zwischen Sterben und Geborenwerden? Und davor? Und danach?

Fabulieren und Philosophieren liegen hier ganz nah beieinander – hellwach, spannend und immer wieder neu wird der Blick auf die Welt und auf ganz alltägliche wie weltbewegende Fragen formuliert. Mittendrin: die Musiker. Sie dürfen, wenn sie möchten, sichtbar für alle kleinen Zuschauer die Bühne füllen und mitmachen, gerne auch als Chor. Ansonsten werden gespitzte Kinderohren mit chromatischen Zwölftonklängen gleichermaßen geweckt wie verwöhnt. Minimalistische Elemente, Einflüsse aus dem Jazz, ansteckende Rhythmen und die Klangfarben verschiedenster Perkussionsinstrumente machen gute Laune; experimentelle Klangwelten, aber auch eingängige Ohrwürmer werden immer wieder von Momenten der Stille abgelöst und kreieren eine eigene musikalische Klangwelt zwischen allem und nichts. Das Nichts scheinen Alla und Nixo am Ende gefunden zu haben und zwar in Form eines Blumenbeetes auf dem wirklich absolut nichts wächst – oder doch?

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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