10.03.2010

Aktuelle Nachrichten

Vorsicht heiß!: "Sugar" am Stadttheater Bremerhaven
Richtig heiß wurde es am 20. Februar 2010 bei der Premiere des Musicals Sugar...

"Kleiner Mann" ganz groß am Theater Vorpommern und in Aachen
Wann frisst die Realität jegliche Hoffnung auf?Dieser Frage stellt man sich...

Blaue Träume: "Blau" von Ursula Rani Sarma in Landsberg
Ursula Rani Sarmas Stück Blau, 2004 mit dem Publikumspreis des Heidelberger...

Im poetischen Taumel: Anja Hillings "Sinn" am Theater Essen
Das Theater Essen lädt ab 20. März 2010 zu einem ganz besonders sinnlichen...

Eindeutig uneindeutig: "Die zwölf Geschworenen" sortieren in Essen die Fakten
Ab dem 24. März 2010 geht es am Theater im Rathaus in Essen heiß her. Die...

Christian Lollike: Zwischen Klimakatastrophe, Liebe und Irrsinn
Verzeihung, ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?,...

60. Berlinale: "Im Angesicht des Verbrechens" von Rolf Basedow
Rolf Basedow, 1947 in Hamburg geboren, ist mehrfach prämierter Drehbuchautor....

Der rote Rächer: "The Scarlet Pimpernel" kämpft in Bielefeld
Scharlachrot, ohrwurmträchtig und temporeich – das Mantel- und Degen-Musical...

Ausgezeichnet: Nino Haratischwili erhält den Adalbert-von-Chamisso-Förderpreis und "Z" feiert Premiere in Konstanz
Am 4. März 2010 rückt die erfolgreiche georgische Nachwuchsautorin Nino...

Überwältigend und umjubelt: Tom Waits' "Woyzeck" am Hamburger Thalia Theater
Am 23. Januar 2010 feierte Tom Waits', Robert Wilsons und Kathleen Brennans...


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Bild von Stefan VögelVögel, Stefan

Stefan Vögel ist 1969 in Bludenz geboren und in Gurtis, einem 200-Seelen-Dorf in den Vorarlberger Alpen aufgewachsen. Er studierte erst Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich (1988-1993), bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 1993 ist Stefan Vögel als freischaffender Autor und Schauspieler tätig. Er lebt derzeit in Feldkirch, zahlreiche Auslandsaufenthalte führen ihn jedoch immer wieder nach New York, London und zuletzt nach Barcelona. Erste Erfolge feierte Stefan Vögel mit seinem Mundart-Kabarett "Grüß Gott in Vorarlberg", das in mehreren Fortsetzungen zu einem der erfolgreichsten Vorarlberger Bühnenstücke wurde und in der Folge mit "Schaffa, schaffa, Hüsle baua" in mehr als 120 Aufführungen über 60.000 Besucher in die Theater lockte.

"Vögel ist ein Sprachtalent der Spitzenklasse, der nicht nur mit den schillernden Farben des Dialekts jongliert, sondern auch Bödele-Dütsch, Amerikanismen und hochsprachliche Gemeinplätze souverän und pointenreich präsentiert. ... Ja, selten so gelacht in Vorarlberg - wer in der Premiere wollte mir nicht beipflichten?" (Vorarlberger Nachrichten, 8. April 1995).

Darüber hat sich Stefan Vögel auch als Buch-, Theaterstück- und Drehbuch-Autor einen Namen gemacht. Zuletzt war Stefan Vögel als Schauspieler u. a. neben Walo Lüönd in der skurrilen Alpen-Komödie des Schweizer Autors Markus Köbeli im Theater am Kirchplatz (FL) zu sehen.

Bücher

GRÜSS GOTT IN VORARLBERG, 1991
HABE DIE EHRE – ÖSTERREICHISCH VON A BIS Z, 1995

Drehbuch

FRANZISKAS WOCHE, 1999
DER SCHNÜFFLER, 2000

Kabarettprogramme

„Grüß Gott in Vorarlberg I“, 1991
„Grüß Gott in Vorarlberg II“, 1992
„Grüß Gott in Vorarlberg III“, 1995
„Schaffa, schaffa, Hüsle baua...“, 1996
„Doris & Egon go New York”, 1997
„Grüß Gott in Vorarlberg IV”, 2000


Weitere Informationen zu Stefan Vögel

 

Eine gute Partie

Eine Komödie
2D, 3H
UA: 04.01.2002, Komödie im Marquardt Stuttgart

Was könnte das Leben doch so schön sein: Fred Kowinski, ein altes Ekel mit Herz, hat sich sein Dasein nach dem Tod seiner Frau gemütlich eingerichtet. Dienstags kommt sein alter Freund Walter zum Schachspielen, mittwochs besucht ihn sein Sohn Leonard, der Staubsaugervertreter. Fred Kowinski ist damit ganz zufrieden, wenn nur Leonard ihm nicht immer wieder diverse Haushälterinnen auf den Hals jagen würde, die sich um Fred kümmern sollen. Dabei hasst Fred etwas wie das Fegefeuer: Haushälterinnen. Mit der Akribie eines alten, grantelnden Mannes hat er es bis jetzt aber geschafft, jede verfügbare Putzkraft binnen Tagen zu vergraulen.

Und so glaubt er, auch mit Leonards neuer Waffe Rosalinda spielend fertig zu werden. Seine prinzipielle Abneigung gegen Putzfrauen steigert sich aber ins Unermessliche, als Rosalinda ihm auch noch in sein geliebtes Schachspiel mit Walter hineinpfuscht, der daraufhin zum ersten Mal seit 37 Jahren vor einem Sieg steht. Jetzt versteht Fred wirklich keinen Spaß mehr - und umso mehr ist Leonard überrascht, als er nach vier Wochen Fred genauso aufgeräumt wie dessen Wohnung vorfindet. Was ist geschehen?