24.09.2017

Aktuelle Nachrichten

DSE: "Nichts von mir" am Berliner Ensemble
Das neue Berliner Ensemble eröffnet seine Spielzeit im Kleinen Haus am 22....

UA: "Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben" am Nationaltheater Mannheim
Die Uraufführung von Anja Hillings Stück Wie kann ich dich finden, zu mir...

DSE: "WiLd!" am Landestheater Detmold
Am Landestheater Detmold inszeniert Charlotte Van Kerckhoven die...

DSE: "Vierundzwanzig Stunden im Leben einer Frau" an der Badischen Landesbühne Bruchsal
An der Badischen Landesbühne in Bruchsal kommt am 23. September Éric-Emmanuel...

Hannah Biedermann für den FAUST nominiert
Für ihre Inszenierung "entweder und" am Jungen Ensemble Stuttgart ist Hannah...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...

Neu bei FBE: "Mimosa" von Esther Becker
Mimosa ist Pilotin und immer darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten. Als...

Neu bei FBE: "Die Reißleine"
Abby wohnt im Altersheim und soll gegen ihren Willen eine neue Zimmergenossin...

Neu bei FBE: "Fische" von Nele Stuhler
E und Fisch führen eine außergewöhnliche Beziehung. Sie sind davon überzeugt,...

Neu bei FBE: "Du Gülsüm, ich Häschen" von Ruth Johanna Benrath
Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer....

Wiederentdeckt: "Road" am Royal Court Theatre London
Das Royal Court Theatre in London hat Jim Cartwrights Stück Road (Straße ohne...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

DSE: "Nichts von mir" am Berliner Ensemble

Foto: Siren Høyland Sæter

 

Das neue Berliner Ensemble eröffnet seine Spielzeit im Kleinen Haus am 22. September mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Arne Lygres Stück Nichts von mir (Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel). Regie führt Mateja Koležnik, es spielen Judith Engel, Corinna Kirchhoff, Owen Peter Read, Gerrit Jansen, Martin Rentzsch und Anne Ratte-Polle.

Sie hatte gedacht, sie würde sich nie wieder auf jemanden einlassen. Doch dann wird sie zu dieser Frau, die Mann und Kind verlässt, eines Abends den Koffer nimmt, die letzten Dinge einpackt und geht. In der neuen, leeren Wohnung wartet der jüngere Mann. Von nun an geht es um das Wir, das Gemeinsame und Einzige, das sie schaffen wollen.

Sie weben sich ein in eine symbiotische Liebe, die nicht mehr fortgehen soll.

Das ständige Abwägen zwischen Innen und Außen, zwischen damals und jetzt, bannt die Protagonisten in ihrer elliptischen Zweisamkeit, die Arne Lygre mit dem Charakter einer Nacherzählung als Log-Buch offenlegt. Nichts von mir verhandelt die Liebe in ihrer Illusion und Wirklichkeit – legt Macht und Ohnmacht der Sprache offen. Die Figuren verfolgen ihre Spuren, teilweise selbst gewählt, teilweise prädestiniert, und suchen nach einem Ausweg im neuen, verheißungsvollen Lebensentwurf.

24.08.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Nichts von mir

Autoren zu dieser Nachricht:
Lygre, Arne