21.09.8315

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Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie...

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher

Szenenbild © Sinje Hasheider / Junges Schauspielhaus Hamburg

 

Eine Tür steht im Zentrum des Stückes - oder eher davor? Man könnte sie einfach öffnen, hindurchgehen, es wäre nur ein kleiner Schritt. Aber was dann? Diese Tür ist ein Wendepunkt. Sechs Geschichten erzählen von sechs Momenten der Entscheidung. Ihre Protagonist*innen begegnen ihren Ängsten und Sehnsüchten. Habe ich einen Platz in dieser Welt? Werde ich geliebt? Wie nehme ich Abschied? Kann ich den Tod akzeptieren? Die Tür beschützt sie vor dem, was ihnen Angst macht und gleichzeitig versagt sie ihnen das, was sie glücklich machen könnte. Wer vor ihr steht, muss sich entscheiden - und verändert sich, in welchem Sinne auch immer.

So unterschiedlich die einzelnen Szenen inhaltlich sind, so virtuos spielen sie alle mit einem ständigen Wechsel zwischen Erzählhaltung und dialogischem Spiel. Das gibt dem Stück einen starken formalen Rahmen und verleiht dem Text große spielerische Kraft.

Die ganze Welt in meinem Zimmer ist als Stückentwicklung am Jungen Schauspielhaus Hamburg entstanden und wurde im Mai 2018 in der Regie von Klaus Schumacher uraufgeführt.



04.09.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Die ganze Welt in meinem Zimmer

Autoren zu dieser Nachricht:
Schumacher, Klaus
Gößner, Sergej