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Zum Wiederentdecken: "Die acht Millionäre" von Robert Thomas

Foto: Die acht Millionäre mit Michael Koenen und Verena Bill in einer Produktion des Niederrhein Theater Brüggen.

 

Es geht um Geld, viel Geld, und es geht um Mord. Verdächtig sind acht potentielle Erben, ein Kommissar und eine schöne Frau. Und das Beste: Man braucht nur drei Darsteller, um das Mordspektakel auf die Bühne zu bringen, denn die acht männlichen und weiblichen Hauptrollen - legitime und uneheliche Nachkommen eines Multimillionärs - sind so geschrieben, dass sie alle vom gleichen Schauspieler dargestellt werden - quasi als Urversion des Westend-Hits "Die 39 Stufen". Robert Thomas, auch bekannt für seine Stücke "Die Falle" und "Acht Frauen", erreichte mit seiner Kriminalkomödie Die acht Millionäre schon bei deren Uraufführung mit Carl Schell 1977 in München geradezu Kultstatus.

Der verstorbene Herzog Valorin-Grandterre hat in seinem Testament den Sohn Jacques als Haupterben bestimmt, aber zugleich die Klausel erlassen, dass, sollte Jacques kinderlos dahinscheiden, die Millionen unter seinen zahlreichen nicht legitimen Nachkommen verteilt werden. Jacques, unverheiratet und ohne Kinder, schwebt in größter Gefahr: Er erhält Drohbriefe und anonyme Anrufe, die Bremsen seines Autos werden manipuliert und nächtliche Anschläge auf ihn verübt. 

Die Kunde von seinem unvermeidbarem Tod verbreitet sich in Windeseile, und noch in derselben Nacht treffen die anderen Millionenerben nach und nach im Landsitz ein. Von nun an wird schwadroniert und intrigiert. Jeder scheint ein Motiv zu haben, jeder verdächtigt den anderen, den Mord begangen zu haben. Und es wird nicht bei diesem einen bleiben ...

Am 6. Juli feiert das Stück am Niederrhein Theater Brüggen u. a. mit Verena Bill, Michael Koenen und Werner Kalb Premiere.

22.05.2012

Stücke zu dieser Nachricht:
Die acht Millionäre

Autoren zu dieser Nachricht:
Thomas, Robert