23.10.2017

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Neu bei FBE: "Wälder im Frühling" von Eva Rottmann
Jen ist schwanger. Mit 17. Sex: Ja. Irgendwie. Und mit irgendwem. Nini plagt...

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Am 27. September brachte Friederike Heller am Nationaltheater Mannheim ein...

UA: "Die Textil-Trilogie" von Volker Schmidt am Staatstheater Nürnberg
Das Staatstheater Nürnberg bringt am 13. Oktober gleich 3 Stücke von Volker...

Wiederentdeckt: "Das heilige Experiment" am Theater Orchester Biel Solothurn
Katharina Rupp hat Fritz Hochwälders historisches Gesellschaftsdrama Das...

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Neu bei FBE: "Tom Sawyer" von John von Düffel
In John von Düffels Adaption des Klassikers von Mark Twain erzählt der...

DSE: Arne Lygres "Nichts von mir" am Berliner Ensemble
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Martina Clavadetscher für den Schweizer Buchpreis nominiert
Für den Schweizer Buchpreis wurden 78 Titel eingereicht, von denen nun fünf...

Hannah Biedermann für den FAUST nominiert
Für ihre Inszenierung "entweder und" am Jungen Ensemble Stuttgart ist Hannah...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...


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Rückblick: Kleiner Mann - was nun? am Volkstheater Wien

© Christoph Sebastian

 

Die Saison des Wiener Volkstheaters startete am 15. September mit Georg Schmiedleitners Inszenierung des Romans Kleiner Mann - was nun? von Hans Fallada. Der Roman machte den Autor 1932 weltberühmt.

Die Geschichte rund um ein junges Ehepaar, das in der Weltwirtschaftskrise mit aller Kraft gegen den sozialen Abstieg kämpft, wurde von Schmiedleitner und der Volkstheater-Dramaturgin Susanne Abbredderis für die Bühne bearbeitet. Sie "setzten in ihrer Bühnenfassung auf einen Brecht'schen Grundgestus des Antiillusionistischen und sie vertrauten auch nicht auf den originalen Romanschluss des unbedingten Zusammenhaltens der beiden Eheleute." (ÖO Nachrichten)

Diese Vorlage setzt Schmiedleitner nicht mit "breitem Kohlestift" um, sondern zeichnet "feine Striche: keine Schablone, sondern Wahrheit." Er schafft auf diese Weise einen Theaterabend, "der sensibel und klug aufbereitet" ist (Kronen Zeitung Wien). Die Musik zur Inszenierung liefert die Gruppe "Sofa Sufers", die sich mit ihren "sperrigen, taumelnden, an Kurt Weill erinnernden Songs" (Kurier Wien) zurücknehmen, aber doch "Akzente setzten" (ÖO Nachrichten). Die live gespielte Musik unterstützt die "Atmosphäre des Sehnens nach einer besseren Welt in dieser Welt der Stagnation und des wirtschaftlichen und sozialen Niedergangs." (OÖ Nachrichten)

Weitere Vorstellungen:
26.09., 01.10., 07.10., 08.10., 18.10, 25.10, 27.10., 31.10., 14.11.2013

25.09.2013

Stücke zu dieser Nachricht:
Kleiner Mann - was nun?

Autoren zu dieser Nachricht:
Fallada, Hans