17.12.537

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Das Publikum des Berliner Maxim Gorki Theaters wird am 17. Dezember sowohl in...

"Die Kaiserin" am Theater Baden bei Wien
Punktgenau zum 300. Geburtstag der Habsburger-Ikone und Langzeit-Regentin...

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"Er sieht so miesepetrig aus, und nicht wie sonst so munter – was hat er...

Neu bei FBE: "General Wunde" von Joël László
Die Hautkrankheit des Neugeborenen verändert das Leben von Anja und Samuel....

"Die Regeln des Sommers" in der Regie von Hannah Biedermann am Jungen Nationaltheater Mannheim
Hannah Biedermann, frisch mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die...

"Venedig im Schnee" am Theater an der Effingerstraße Bern, den Bühnen der Stadt Gera, dem Theater Schloss Maßbach
Gleich drei Premieren von Venedig im Schnee von Gilles Dyrek gibt es im...

Berlin-Premiere: "Weihnachten auf dem Balkon" an der Komödie am Kurfürstendamm
Am 3. Dezember war die Premiere von Weihnachten auf dem Balkon von Gilles...

UA "Broken German" von Tomer Gardi am Schauspiel Graz
Mitte November wurde Noam Brusilovskys Hörspielbearbeitung von Tomer Gardis...

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"Wartesaal" nach Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
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DSE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot am Schauspiel Frankfurt
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DE: Das Bekenntnis eines Masochisten in Dortmund

 

Herr M. hat es schwer. Auf der Suche nach tiefgreifender Demütigung und roher Gewalt wird er in der gegenwärtigen Zeit, in der Sicherheitsvorkehrungen florieren, nicht fündig. Das seichte Leben quält ihn, seine Arbeit in einer Werbeagentur verläuft nach den schalen Regeln des Mittelmaßes, alles ist in Ordnung, alles läuft in geordneten Bahnen. Wo kann man noch wirklichen Schmerz erleben? Das seichte Leben muss anders werden! Erst die Begegnung mit einem anthropomorphen Pferd, dem Arbeitstier schlechthin, lässt Herrn M. die Lust an der radikalen Selbstausbeutung im Arbeitsleben entdecken und seine geheimsten Sehnsüchte wahr werden. Herr M. legt los, er kündigt und trabt als Selbständiger ohne Sozialversicherung wieder an, er bittet um noch weniger Rechte, Abschaffung der Freizeit und plädiert wie im Wahn für die Befriedigung durch Verausgabung.

Das Bekenntnis eines Masochisten, eine kluge Groteske über den Wahnsinn der kapitalistischen Arbeitswelt von Roman Sikora, wird nun in der Deutschen Erstaufführung ab dem 31. Januar am Theater Dortmund in der Regie von Carlos Manuel gezeigt. Das Stück wurde im Januar 2011 im Prager Theater Letí, Zentrum für zeitgenössische Dramatik, uraufgeführt und im selben Jahr in der Reihe "Neue Dramatik aus Europa" beim Berliner Theatertreffen präsentiert.

Weitere Aufführungstermine:
06./12./28.02.2015

15.12.2014

Stücke zu dieser Nachricht:
Das Bekenntnis eines Masochisten

Autoren zu dieser Nachricht:
Sikora, Roman