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"Alice" am Theater Magdeburg

Foto: Tom Waits © St. Rose Music, New York

 

Das Theater Magdeburg feiert am 31. Januar nicht nur seinen Nichtgeburtstag, sondern auch die Premiere von Alice in der genialen Fassung von Robert Wilson, Tom Waits und Kathleen Brennan. Inszeniert wird von Caroline Stolz, die musikalische Leitung übernimmt Frank Rosenberger.

Die Musik ist ungewöhnlich weich und zart für Tom Waits, gleichzeitig finden sich jedoch auch bekannte Klänge: raue Jazz-Balladen, lyrische Melancholie über Tod und Sehnsucht, im Ganzen eine surreale und exotische Welt. Waits benutzt Phantastisches, fremdartige Charaktere und Bilder, um die innere Welt eines Mannes zu entwerfen, die geprägt ist von Verlust und Sehnsucht in einer Atmosphäre aus Leid und Träumerei, Wahnsinn und Resignation. In ihrer Gegensätzlichkeit und Unfassbarkeit drängt sich der Vergleich mit der Theatermusik Kurt Weills auf, oder wie Tom Waits selbst sagte: "Alice is adult songs for children, or children's songs for adults. It's a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

Das Werk beschäftigt sich mit Lewis Carroll, dem Autor von "Alice im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand", und seiner Besessenheit von der jungen Alice Liddell, dem Mädchen, das ihn zu diesen Werken inspirierte. Die Verwirrungen und Obsessionen des Autors werden thematisiert, der Handlung und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit, die Figur und die reale Alice nicht mehr unterscheiden kann.

17.12.2014

Stücke zu dieser Nachricht:
Alice

Autoren zu dieser Nachricht:
Wilson, Robert
Waits, Tom
Carrol, Lewis
Brennan, Kathleen