22.09.3017

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Neu bei FBE: "Die ganze Welt in meinem Zimmer" von Sergej Gößner und Klaus Schumacher
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UA: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek am Theater an der Parkaue
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UA: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Theater Kanton Zürich
Eva Rottmanns Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich, das...

"Lazarus" von David Bowie am Landestheater Linz
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Neu bei FBE: Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann"
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im...

Premiere: "Ein Stein fing Feuer" nach Eugène Ionesco am Staatstheater Nürnberg
Am Staatstheater Nürnberg eröffnet die neue Intendanz um Jens-Daniel Herzog...

DSE: "Rotterdam" von Jon Brittain am Rabenhof Theater, Wien
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Mit der Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin eröffnet das...

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Wiederentdeckt: "Waisen" von Lyle Kessler
Zwei Brüder hausen in einem heruntergekommenen Gebäude in Philadelphia. Seit...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...


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UA: "Auerhaus" am Düsseldorfer Schauspielhaus

© Thomas Rabsch

 

Am 7. Januar wird Auerhaus durch Robert Gerloff am Düsseldorfer Schauspielhaus in der Fassung von Robert Koall uraufgeführt. Bov Bjergs Roman erzählt mit hinreißendem Ton und größtem Gespür für seine jungen Protagonisten eine Geschichte von Freundschaft, Lebensmüdigkeit, Trost und Liebe.

Eine Axt, die gar nicht da war, rettet Frieder. Dabei weiß er nicht mehr, warum er überhaupt leben soll. Nach der Schule verzieht Frieder sich mit Schlaftabletten und einer Zweiliterflasche Wein in den Keller. Vater sucht die Axt, um Brennholz zu machen. Er findet keine Axt. Aber er findet seinen Sohn. Und eine Suche beginnt, wie dieses junge Leben wieder auf die Beine kommt, obwohl ihm der Sinn des Lebens davongelaufen ist. Was kommt nach der Klapse?

Frieder und sein bester Freund Hühnerhöppner beschließen, in das Haus von Frieders verstorbenem Großvater zu ziehen. Am Ende wohnen und leben sie im Auerhaus zu sechst. Und während für die fünf Freunde das Leben jenseits des Elternhauses richtig beginnt – verrückt, unbeschwert, wild und manchmal gefährlich – ringt der sechste im Bunde um sein Glück. Diese Last gilt es zu tragen und zu teilen. Denn sie alle wissen, dass Frieder es, wenn nötig, wieder tun kann. Gegen die Angst wird angelebt – mit voller Kraft. Gemeinsam.

"Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Und plötzlich bin ich wieder 17, 18 wie die Romanhelden, Wildheit der Jugend, will mit ihnen aufbrechen, lieben, Unsinn machen." Clemens Meyer

04.01.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Auerhaus

Autoren zu dieser Nachricht:
Bjerg, Bov