21.07.2018

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Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Neu bei FBE: "Lass dich sein" von Arne Lygre

Foto: Siren Høyland Sæter

 

Eine Frau spannt ihrer Freundin den Mann aus. Später betrügt sie ihn. Eine Freundin lernt einen Bekannten kennen. Als eine Frau stirbt, braucht ihr Mann einen Freund. Ein Freund wird krank und erkauft sich Geborgenheit bei einem Fremden. Ein Fremder bringt eine Fremde ins Krankenhaus und geht. Ein Mann will eine Frau erschießen und lässt es dann doch sein. Unablässig entstehen Beziehungen und verschwinden wieder. Bindungen entwickeln sich und werden fallen gelassen. Worte und Gefühle verbinden zwei Menschen oder trennen sie. Dazwischen: die Sehnsucht nach Liebe und das Warten auf den einen Menschen. Eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten, sich zu begegnen oder sich zu verpassen – bis der Tod einem seine Möglichkeiten nimmt.

Arne Lygres Stück Lass dich sein mutet abstrakt an. Seine Figuren scheinen auf und verschwinden wieder. Sie konstituieren sich allein über ihre Beziehungen zueinander. In einem Reigen von sechs Szenen, die lose miteinander in Verbindung stehen, entfalten sich ihre Dialoge zu schamlosen Sezierungen innigster Sehnsüchte und Gedanken. Lygre hat für sein Stück eine Form von Sprache und Handlung gefunden, die vorgibt, den Figuren jegliche Masken zu entziehen. Vielleicht ist das aber bloß ein Trick, eine raffinierte Täuschung. Wie so oft, wenn zwei Menschen miteinander sprechen - und sich nicht ihre wahren Gedanken anvertrauen.

23.01.2017

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Lass dich sein

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Lygre, Arne