22.11.2017

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"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
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DER FAUST für Hannah Biedermann
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Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
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Zum 70. Todestag von Hans Fallada

 

Am 5. Februar 1947 starb Hans Fallada im Alter von 53 Jahren. Seine Romane waren schon zu seinen Lebzeiten Welterfolge und haben bis heute nicht an Relevanz verloren. Der genaue Beobachter seiner Zeit wird zu einer wichtigen Stimme unserer Zeit. Mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit und zugleich pointiert schreibt Fallada von sozialen Ängsten, wirtschaftlichen und politischen Krisen und zutiefst menschlichen Probleme, die uns heute ebenso angehen. Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf einige aktuelle Termine und Neuerscheinungen aufmerksam machen.

Erst kürzlich ist beim Aufbau Verlag eine Neuausgabe der Originalfassung des Romans Kleiner Mann - was nun? erschienen. Jetzt bringt der Verlag eine umfassende Fallada-Biografie von Peter Walther heraus.

Auf der Bühne ist Fallada nicht wegzudenken. Seine Romane sind fester Bestandteil zahlreicher Spielpläne. Am Thalia Theater läuft noch immer erfolgreich die Inszenierung von Jeder stirbt für sich allein und das Theater knüpft nun mit einem weiteren Roman Falladas daran an: am 23. Februar wird Wer einmal aus dem Blechnapf frisst unter der Regie von Luk Perceval Premiere haben. Am Maxim Gorki Theater läuft momentan Hakan Savaş Micans Inszenierung von Kleiner Mann - was nun? und im Theater Belacqua, Wasserburg eine Bearbeitung der Originalfassung des Romans. Auf der Leinwand feierte Vincent Perez' Verfilmung des Romans Jeder stirbt für sich allein (Alone in Berlin) mit der Starbesetzung Emma Thompson, Brendan Gleeson und Daniel Brühl bei der letzten Berlinale Premiere. Der Roman ist im Theater unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, in Tel Aviv, in einer Tournee-Produktion von Konzertdirektion Landgraf, am Theater Plauen-Zwickau und in einer finnischen Produktion in der Brotfabrik in Berlin (9. Februar) zu sehen.

Auf Arte gab es Einblicke in das Leben des Trinkers, Morphinisten und Schriftstellers, aber auch in die Zeit der Weltwirtschaftskrise, den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg mit dem Doku-Drama Im Rausch des Schreibens von Christoph Weinert, das am 8. Februar 2017 auf NDR wiederholt wird (auch auf DVD erhältlich).

Neben zahlreichen Themensendungen zum Autor wird am 5. Februar im Radio einiges von Fallada zu hören sein: MDR Kultur sendet seine Geschichte vom Unglückshuhn als Kinderhörspiel (Rundfunk der DDR,1988), Deutschlandradio Kultur strahlt ebendiese Geschichte in der Produktion von Rias Berlin (1981) aus und auf Deutschlandradio Kultur läuft das Kinderhörspiel Blanka, eine geraubte Prinzessin (Rundfunk der DDR, 1989). Falladas Geschichte vom unheimlichen Besuch wird von MDR Kultur am 12. Februar ausgestrahlt (Rundfunk der DDR, 1988).

Mehr Informationen:
Hans Fallada bei FBE
Aufbau Verlag

02.02.2017

Autoren zu dieser Nachricht:
Fallada, Hans