19.11.2017

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UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
Die Geschichte ist bekannt: Der hartherzige Geldverleiher Ebenezer Scrooge...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

Deutscher Hörspielpreis: "'Broken German' muss man hören!"
Broken German von Tomer Gardi gewinnt den Deutschen Hörspielpreis. Das knapp...

Wiederentdeckt: "Woman of the Year" von John Kander und Fred Ebb
Woman Of The Year – ein witziges und hintersinniges Musical, in dessen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
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Deutscher Jugendliteraturpreis 2017 Kategorie Bilderbuch: "Hier kommt keiner durch!"
Das wahrhaft grenzüberschreitende Buch Hier kommt keiner durch! von Isabel...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

DSE: "Gloria" am Residenztheater München
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"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Inge Deutschkron wird 95

Foto: Inge Deutschkron Stiftung

 

"Ab heute heißt du Sara", sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge. Ihr neuer Vorname wird in den Ausweis eingetragen, dazu ein J für "Jude". In elf Verstecken überlebt sie mit ihrer Mutter den Holocaust inmitten von Berlin. Ab 1955 ist sie als Journalistin und Korrespondentin für die israelische Zeitung Ma’ariv tätig, berichtet unter anderem 1964 vom Auschwitz-Prozess. 1972 zieht Inge Deutschkron nach Israel, veröffentlicht 1978 ihre berühmte Autobiografie "Ich trug den gelben Stern", die mittlerweile in der 26. Auflage erhältlich ist. 1988 kehrt sie wieder nach Berlin zurück.

1989 adaptieren Volker Ludwig und Detlef Michel Inge Deutschkrons Autobiografie unter dem Titel Ab heute heißt du Sara für die Bühne des GRIPS Theaters – "ein sensationell erfolgreiches Bühnenstück" (SZ), das noch heute im Spielplan steht.

Wir gratulieren Inge Deutschkron herzlich zu ihrem 95. Geburtstag!

23.08.2017

Stücke zu dieser Nachricht:
Ab heute heißt du Sara

Autoren zu dieser Nachricht:
Michel, Detlef
Ludwig, Volker