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Neu bei FBE: "Der Freischütz" von Carsten Golbeck

Carsten Golbeck

 

Der Dreißigjährige Krieg geht dem Ende entgegen. Das Land ist zerstört. In dieser von Aberglauben und Furcht geprägten Zeit verliebt sich der Schriftgelehrte Max in die Erbförstertochter Agathe. Um sie heiraten zu können, wechselt er zur Jägerei. Ein Brauch fordert, dass Max einen alles entscheidenden Probeschuss ablegen muss. Gelingt dieser, bekommt er Agathe und die Erbförsterei, versagt er, wird er mit Verbannung bestraft. Je näher der Tag des Probeschusses rückt, desto weniger trifft Max. Agathe befürchtet in seinem Jagdpech eine Strafe Gottes. Und der kriegsversehrte Kaspar, der auf dem Schlachtfeld einen Pakt mit dem Bösen geschlossen hat, muss diesem binnen 24 Stunden ein neues Opfer bringen, wenn er nicht selbst vom Teufel geholt werden will. Also verführt er Max, sich ebenfalls mit dem Bösen einzulassen, damit der Probeschuss gelingt. Agathe ahnt die nahende Katastrophe ... Die Geschichte des Freischütz geht auf Protokolle eines Prozesses von 1710 zurück: Vor Gericht stand ein junger Jäger, der sich mit dem Teufel eingelassen haben soll, um seine Kugeln auf das erwünschte Ziel zu lenken.

Die Neufassung des Kind'schen Freischütz-Stoffes von Carsten Golbeck mit der Originalmusik von Carl Maria von Weber erzählt eine Geschichte von Unfreiheit und Angst als Auslöser einer Tragödie, die von Agathe und Max durch mutiges Einstehen für ihre Liebe abgewendet werden kann.

25.04.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Der Freischütz

Autoren zu dieser Nachricht:
Golbeck, Carsten