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Premiere: "Hunger. Peer Gynt" nach Knut Hamsun und Henrik Ibsen am Deutschen Theater Berlin

Szenenbild © Arno Declair

 

Knut Hamsun ist einer der interessantesten, aber auch umstrittensten norwegischen Autoren. Nach Frank Castorfs Adaption des Romans Hunger bei den diesjährigen Salzburger Festspielen verschneidet Regisseur Sebastian Hartmann den Text mit Henrik Ibsens "Peer Gynt" zur Inszenierung "Hunger. Peer", die am 19. Oktober am Deutschen Theater Berlin Premiere feiern wird.

"Einerseits Peer Gynt, der Heimkehrer, der sich in der Zeit bewegt, geschichtlich ist, andererseits der Erzähler in 'Hunger', der stets im jeweiligen Augenblick, in einer Abfolge von Jetzt-Momenten existiert, radikal gegenwärtig, und entsprechend am Ende auch nicht zurückkehrt, sondern ins Offene aufbricht. Den Widerspruch und die Reibung dieser Positionen, die unser In-der-Welt-Sein bis heute markieren, möchte Hartmann in seiner Inszenierung als, wie er sagt, 'Zündstoff' produktiv machen." (Claus Caesar, Produktionsdramaturg)

Es spielen: Elias Arens, Edgar Eckert, Manuel Harder, Marcel Kohler, Peter René Lüdicke, Linda Pöppel, Linn Reusse, Natali Seelig, Cordelia Wege, Almut Zilcher

25.09.2018

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Hunger

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Hamsun, Knut