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Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt

Plakat der Uraufführung im Apollo-Theater, Berlin, 1899

 

Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes Operette Frau Luna in der Neufassung der Bar jeder Vernunft. Die Regie und musikalische Leitung liegen bei Tobias Hofmann.

Für die Fassung, die am 27. Oktober 2016 im Tipi am Kanzleramt in Berlin erstaufgeführt wurde, haben die Bearbeiter Bernd Mottl, Ilka Seifert und Thomas Pigor liebevoll und klug an den Schrauben des Stücks gedreht, sanft aktualisiert und dabei das ironische Augenzwinkern nicht vergessen. Auch das Neuarrangement für die zwölf "Mondharmoniker" von Johannes Roloff zeigt, dass Frau Luna im Kaiserreich und nicht im Jazz-Zeitalter komponiert wurde. Es verfügt zwar über Trommeln und Glockenspiele, um preußische Märsche zu intonieren, verzichtet aber auf ein Drumset. Es wird gefoxtrottet, gewalzt, gegassenhauert und marschiert, als gäbe es kein Morgen, und einmal mehr wird unter Beweis gestellt, dass der Berliner in Sachen Luftfahrt nicht erst seit heute gleichermaßen von Größenwahn und Ahnungslosigkeit geleitet wird. "Eine große galaktische Gaudi", fand die Berliner Morgenpost.

27.09.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Frau Luna / BJV

Autoren zu dieser Nachricht:
Seifert, Ilka
Pigor, Thomas
Mottl, Bernd
Lincke, Paul